Nominierung von St. ingbert für Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Deutschetr Nachhaltigkeitspreis : St. Ingbert wieder nominiert für Preis zur Nachhaltigkeit

Zum dritten Mal in Folge hat St. Ingbert das Finale um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erreicht. Das hat am Montag die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis der Presse mitgeteilt. Der Preis prämiere auch 2019 Städte und Gemeinden, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten erfolgreich eine nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in wichtigen Themen erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisieren.

In der Kategorie nachhaltigste Städte mittlerer Größe sind neben St. Ingbert auch Aschaffenburg und Pfaffenhofen an der Ilm (beide in Bayern) nominiert.

In ihrer Kurzbegründung für die Nominierung St. Ingberts schreibt die Stiftung: „Die Biosphären-Stadt St. Ingbert bringt nachhaltiges Handeln durch die bemerkenswerte Interaktion zwischen Verwaltung, lokaler Wirtschaft und Zivilgesellschaft weiter voran und gründete als ,Global Nachhaltige Kommune‘ einen Nachhaltigkeitsrat, welcher die zahlreichen Aktivitäten der saarländischen Kommune vernetzt und weiterentwickelt. Die ausgeprägte Naturverbundenheit als Resultat der einzigartigen Stadt-Land-Beziehung zwischen St. Ingbert und dem umliegenden Unesco-Biosphärenreservat Bliesgau spiegelt sich in diversen Projekten zur Förderung der Biodiversität wider, die gleichzeitig die Integration der Bürger in den Mittelpunkt stellt. Ein besonderes Highlight stellt hierbei Deutschlands einzige Biosphären-VHS dar. Auch Klimaschutz und Ressourcenschonung spielen in St. Ingbert weiterhin eine übergeordnete Rolle.“

In den kommenden Wochen wird ein Expertenteam nach St. Ingbert entsendet, um sich vor Ort zu informieren. Über die Sieger unter den Großstädten, Städten mittlerer Größe sowie Kleinstädten und Gemeinden beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis entscheidet Ende Juli eine unabhängige Jury. Die Bekanngabe der Sieger, die jeweils 30 000 Euro für Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung erhalten, erfolgt voraussichtlich im August.

Mehr von Saarbrücker Zeitung