Neues Haus für die Feuerwehr

Gersheim. Einstimmig wurde in der letzten Gersheimer Ratssitzung der Beschluss gefasst, in Herbitzheim in der Florastraße ein neues Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Wie sich gezeigt habe, so Bürgermeister Alexander Rubeck, sei das alte Gebäude nicht mehr zu sanieren gewesen

Gersheim. Einstimmig wurde in der letzten Gersheimer Ratssitzung der Beschluss gefasst, in Herbitzheim in der Florastraße ein neues Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Wie sich gezeigt habe, so Bürgermeister Alexander Rubeck, sei das alte Gebäude nicht mehr zu sanieren gewesen. Zwar hätte man gern, so führte der Bürgermeister aus, ein gemeinsames Haus für die Wehren von Rubenheim und Herbitzheim errichtet.Aber der Ortsrat von Rubenheim habe anders entschieden. Auch die Rubenheimer Wehr sei der Auffassung, dass ihr erst im Jahre 2009 renoviertes Haus keinen Umzug nach Herbitzheim erfordere. Alexander Rubeck stellte heraus, dass die Entscheidung durchaus diskutiert werde. Andererseits könne man aber die "Ortsratsentscheidung nachvollziehen". Schließlich sei es der Wunsch der Feuerwehr und wohl auch der Bevölkerung, dass "die Feuerwehr im Dorf bleibt".

Christine Streichert-Clivot, SPD-Fraktionsvorsitzende, nannte die Pläne der Verwaltung "symbolhaft". Sie sei davon sehr angetan, vielleicht könne man ja in Rubenheim noch einmal neu nachdenken. Es sei auch vorstellbar, das 2009 sanierte Feuerwehrgebäude anderweitig zu nutzen. Jürgen Wack, Vorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion, zeigte sich überzeugt, dass man mit Neubau in Modulbauweise in Herbitzheim in die richtige Richtung marschiere, der "große Schritt" sei dies indes noch nicht. Aber die Zeit werde zeigen, dass Zusammenlegungen auch im Bereich der Feuerwehr "unumgänglich" seien. Die Entscheidung für den Bau in Herbitzheim fiel einstimmig.

Eine freudige Nachricht kam aus dem Rathaus in Gersheim auch für die Eltern der Krippenkinder in der Kindertagesstätte Peppenkum. Dort sollen die Beiträge nicht erhöht werden. "Ich begrüße das, denn das bedeutet Planungssicherheit für die Eltern", kommentierte Christine Streichert-Clivot von der SPD. Die Beiträge der Eltern liegen derzeit knapp unter 300 Euro für einen Tagesplatz, und für die SPD-Fraktionsvorsitzende ist 300 Euro so etwas "wie eine Grenze". Bürgermeister Alexander Rubeck führte aus, dass man die Beiträge bis Juli 2013 konstant halten könne, dann müsse man noch einmal Bilanz ziehen und eventuell neu entscheiden. Zu Beginn der letzten Ratssitzung würdigte der Bürgermeister noch einmal das kommunalpolitische Engagement des SPD-Ratsmitgliedes Wolfgang Kaufmann, der so plötzlich verstorben war.

Kaufmann sei eine Integrationsfigur gewesen, die über die Parteigrenzen hinweg geschätzt worden sei. Er habe immer die Sache über die parteipolitischen Interessen gestellt. Auch Christine Streichert-Clivot würdigte Kaufmann als einen sehr engagierten Kommunalpolitiker, der sich immer für die Interessen seines Heimatortes eingesetzt habe.

Sie bezeichnete ihn als "sehr zuverlässigen Kommunalpolitiker", der die "Bodenhaftung" nie verloren habe. Der Tod von Kaufmann sei für ihre Fraktion sehr schmerzlich und reiße eine große Lücke.

gersheim.de