Neuer Verein in Brenschelbach : Brenschelbachs neuer Verein hat eine ganze Menge Ideen

Im Blickpunkt für verschiedene Freizeit-Aktivitäten steht vor allem das verwaiste Sportgelände. Auch ein Jugendzentrum soll gegründet werden.

Zwölf Personen hoben im Dorfgemeinschaftshaus in Brenschelbach den Verein zur Förderung von Jugend, Freizeit, Natur und Sport Brenschelbach aus der Taufe. Zum Vorsitzenden wurde Mario Müller gewählt. Ihm zur Seite steht Holger Kitto. Weitere Vorstandsmitglieder sind Schriftführerin Sarah Kitto, Kassierer Daniel Seiler sowie die Beisitzer Heiko Kitto, Patrick Louis, Christopher Rauch, Nina Weber und Samira Schink. Sie stammen außer Weber, die in Riesweiler wohnt, aus Brenschelbach. Der Führungsriege gehört auch Yvonne Malter als Ortsvorsteherin an. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf zwei Euro pro Monat festgesetzt. Angestrebt wird sowohl die Eintragung ins Vereinsregister als auch die gemeinnützige Anerkennung.

Der Verein hat Großes vor. So soll das seit Jahren brachliegende Sportgelände mit Sportheim und der dazu gehörenden Halle in Brenschelbach „wiederbelebt“ werden. Grundlage dabei ist ein Konzept für eine Freizeit- und Sportanlage Brenschelbach. Mit dessen Umsetzung, so betonte der neue Vereinschef Müller, könnten alle Brenschelbacher, Kinder Jugendliche und Erwachsene, unter anderem Sport in einem modernen, zeitgemäßen Umfeld mit besten Voraussetzungen und in zentraler Lage ausüben. „Unser Konzept sieht auch vor, ein breites Angebot für fast alle Altersstufen zu erschaffen“. Entstehen sollen unter anderem ein Bolzplatz, eine Boulebahn und ein Fahrrad-Parcours. Der Allwetterplatz böte zudem Raum für einen Longierzirkel und Wartepaddocks für Pferde. Auch könnte die Grillhütte reaktiviert und auf der Grundlage der Brunnenanlage auch eine neue Kneipp-Anlage entstehen. Zudem sei eine Zeltwiese als Treffpunkt für Jugendfreizeiten, Jugendfeuerwehren und Pfadfindergruppen sowie Schulgruppen noch machbar. Um dies alles umzusetzen und die Handlungsschritte zu koordinieren, soll neben dem jetzt gegründeten „Verein zur Förderung von Jugend, Freizeit und Sport Brenschelbach“ weitere thematisch passende Vereinigungen gegründet werden. Die Initiatoren versprechen sich damit vor allem die Förderung des Gemeinschaftsgedankens, des Teamgefühls sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders.

Als weiterer Baustein wird ein Jugendzentrum (JUZ) genannt, das im Frühjahr an den Start gehen soll. Damit könnte das ehemalige Sportheim wieder bewirtschaftet werden. Hinter den Gebäuden ist noch Platz für einen Falknerbetrieb, dessen Ziel es ist, verletzte Greifvögel aufzunehmen und deren Auswilderung vorzubereiten. Die Außenflächen am Waldrand könnten für Flugtraining genutzt werden. Zuerst soll jetzt das Gespräch mit der Stadt Blieskastel gesucht und Fördertöpfe gefunden werden, um die Finanzierung abzufedern. Müller hofft, dass bis Ende Januar weitere Schritte eingeleitet werden können.