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Neue Stellplätze für Besucher der Innenstadt von St. Ingbert

Neuer Parkplatz in der St. Ingberter Pfarrgasse : Neue Stellplätze für Besucher der Innenstadt

Neun Parkbuchten sowie ein Behindertenparkplatz stehen in der Pfarrgasse 8 zur Verfügung.

„Es handelt sich hier um einen Ort, der seit zweieinhalb Jahren nicht mehr ansehnlich war“, sagte Ulli Meyer. Der Oberbürgermeister stellte am Donnerstagnachmittag die weitere Nutzung des Geländes Pfarrgasse 8 vor. Dort befand sich gut 15 Jahre lang eine sogenannte Schrottimmobilie: Ein mehr als verwahrlostes und unbewohntes Haus, das vom Einsturz bedroht war. Die Stadt hatte es auf Beschluss des Stadtrates abgerissen. In Ermangelung von ausreichend Parkraum in der Pfarrgasse, sind dort nun Stellplätze angelegt worden. „Wir wollen alle Schandflächen in der Stadt beseitigen“, gab sich der Oberbürgermeister euphorisch. Er wolle dafür sorgen, dass Orte, die ungepflegt sind, systematisch verschwinden.

„Es geht darum, die Parkplatzsituation zu verbessern. Man findet in diesem Bereich fast keine Parkplätze mehr“, bekräftigte Thomas Diederichs, Leiter der Abteilung Verkehr bei der Stadtverwaltung. Eine hochwertige Fläche sollte entstehen. Deshalb besteht der Parkplatz, genau wie die andere bereits vorhandene Fläche daneben, aus Verbundsteinpflaster. Man habe absichtlich nicht Brasche als Material gewählt, so Diederichs.

„Wir müssen noch für ordentlichen Bewuchs sorgen“, führt Irene Kaiser aus. Vor allem die Wand gegenüber der Straße, die aus Beton und Mauerwerk besteht, solle noch begrünt werden, so die Ortsvorsteherin. Das ist indirekt der untere Teil des Gartens, in dem früher die Konzerte in der „Luschd“ stattfanden. Es handele sich dabei um ein Sandsteinfundament aus dem 18. Jahrhundert, meinte der Oberbürgermeister. Es fehlen noch die Bodenmarkierungen, damit in der Einbahnstraße niemand auf die Idee kommt, womöglich links abzubiegen. Auch die Schilder und eine Straßenlaterne liegen bereit.

Wie in dem gesamten Bereich werden die Parkplätze als Kurzparkzone gekennzeichnet. In dieser kann man werktags – soll heißen zwischen 8 und 18 Uhr – maximal für eine Stunde mit Parkscheibe kostenlos parken. Neun Parkbuchten sowie ein Behindertenparkplatz stehen zur Verfügung. „In den anderen Zeiten gehört der Platz den Anwohnern“, ergänzte Thomas Diederichs. Es bleibt also bei der Regelung wie in der gesamten Straße. 25 000 Euro hat das Anlegen des Parkplatzes nebst der Errichtung der Straßenlaterne gekostet. Mit etwa 80 000 Euro hat der Abriss des baufälligen Hauses zu Buche geschlagen Etwa ab Mitte Januar sollen sowohl die Absperrung des neuen Parkplatzes aufgehoben als auch die restlichen Arbeiten vollständig abgeschlossen sein. Dann ist die Fläche für den Verkehr freigegeben. Als nächster Schandfleck soll „Thume Eck“ drankommen, so der OB abschließend.