Rotary-Club Neue „Hingucker“ erklären die Historie der Stadt

St. Ingbert · Historisch bedeutende Orte gibt es in St. Ingbert einige. Gekennzeichnet waren sie bisher nicht. Das hat sich jetzt mit dem Projekt „Hingucker“ auf Initiative des Rotary Clubs St. Ingbert geändert.

 OB Hans Wagner, Prof. Volker Linneweber und Anton Schuster (von rechts) präsentieren den „Hingucker“ für die Engelbertskirche.

OB Hans Wagner, Prof. Volker Linneweber und Anton Schuster (von rechts) präsentieren den „Hingucker“ für die Engelbertskirche.

Foto: Selina Summer

Dokumentierte Geschichte an bisher elf Punkten der Stadt: Auf Hinweistafeln kann man von bemerkenswerten Persönlichkeiten lesen, die dort gelebt haben, von Straßen und Plätzen, zu denen historische Bilder aus dem Stadtarchiv zu sehen sind. Auch auf überregionale Bedeutungen wird hingewiesen.

Gemeinsam mit dem Stadtarchiv und der Albert Weisgerber Stiftung wurden die Informationen aufgearbeitet. Die Finanzierung des Projekts wurde durch Mittel des Rotary Clubs sowie durch Zuwendungen der Peter Gross Bau Holding GmbH, Lumix Werbetechnik GmbH und der Schneppendahl Elektro e.K. ermöglicht.

Bis die elf Tafeln ihren Platz einnehmen konnten, wurden sie von den Rotary-Freunden auf Herz und Nieren geprüft. Sie verfügen über eine spezielle Beschichtung, die vor Graffiti schützt, so dass die Farbe abwaschbar bleibt. Vor Vandalismus schützt die spezielle Verankerung im Boden. Einige Tafeln sind herausnehmbar befestigt, um bei Festen Platz zu schaffen. Am Mittwoch wurde vor der Engelbertskirche von Rotary-Präsident Prof. Volker Linneweber und Oberbürgermeister Hans Wagner eine der Tafeln enthüllt und die Idee der „Hingucker“ vorgestellt. „Das ist ein touristisches Highlight und ein tolles Projekt für die Stadt St. Ingbert. So etwas hat uns gefehlt“, sagte Wagner.

Weitere Tafeln sollen folgen. Insgesamt sind 25 Standorte in St. Ingbert geplant. „Das Projekt ist nicht nur für die Touristen, sondern auch für die St. Ingberter gedacht“, erklärte Linneweber. So können sie auch etwas über ihre Heimat lernen. Für weiterführende Informationen ist auf den Tafeln ein QR-Code zu finden, der mit dem Handy aktiviert und gelesen werden kann.

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