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Neue Beigeordnete in St. Ingbert: Nadine Müller kümmert sich um Kinder und Bildung.

Kostenpflichtiger Inhalt: Beigeordnete in St. Ingbert : Genaue Planung für Kitas und Schulen

Die neue Beigeordnete Nadine Müller kümmert sich in St. Ingbert um die Bereiche Kinder und Bildung.

Nadine Müller weiß genau, was auf sie als Beigeordnete zukommt. Als die CDU-Politikerin im Juni 2018 zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin gewählt wurde, ist sie, wie sie damals gegenüber der Saarbrücker Zeitung sagte: „Mit beiden Füßen in ihre neue Aufgabe reingesprungen.“ Mittlerweile hat sich die heute 34-Jährige mit ihrer sachlichen Art großen Respekt innerhalb der Verwaltung und auch über die Parteigrenzen hinweg im Stadtrat und bei der Bevölkerung erworben.

Damals sagte sie: „Es ist mir wichtig, unabhängig von Parteifragen, Projekte und Konzepte so anzugehen und zu erarbeiten, dass alle davon profitieren.“ Das gelte für sie auch in ihrem neuen Aufgabenreich, stellt Nadine Müller heraus. Die Rentrischerin soll sich um den Bereich Kinder und Bildung kümmern. Als Leiterin der Pestalozzi-Grundschule ist sie dafür natürlich prädestiniert.

Was ihr als Beigeordnete entgegenkommt, ist die beruflich bedingte sehr gute Vernetzung mit den anderen St. Ingberter Grundschulen. Diese Kontakte will sie in Zukunft noch verbessern durch regelmäßige Gespräche zwischen den Leitungen der Grundschulen und der Verwaltung. Notwendige kleine und große Renovierungen in den Grundschulen will sie begleiten. Müller nennt hier aktuell Fenster und Sonnenschutz an der Albert-Weisgerber-Schule und der Pestalozzischule sowie die Mensa der Südschule.

Zudem liegt ihr die Renovierung der Ludwigschule und die Neuausrichtung der Rischbachschule am Herzen. Natürlich steht auf der Agenda von Nadine Müller auch die Digitalisierung der Grundschulen. Sie will sich für eine bedarfsgerechte Ausstattung im Zuge des Digitalpakts einsetzen. Müller: „Aktuell steht die Beantragung der Fördergelder an.“ Was den Bereich Krippen und Kitas betrifft, erachtet die Beigeordnete Planungssicherheit für beide Seiten, also für Eltern und Stadt, als sehr wichtig.

Ab Januar will sie alle Kitas kennenlernen. Ihr Ziel: „Nachdem ich mir einen Überblick über vorhandene und fehlende Plätze sowie den Bedarf gemacht habe, will ich das Anmeldeverfahren optimieren sowie Bauvorhaben begleiten und strukturieren.“ Einen weiteren Schwerpunkt setzt Nadine Müller bei der Stärkung und Verbesserung der Nachmittagsbetreuung. „Mit Blick auf steigende Schülerzahlen bei gleichzeitiger Raum- und Personalproblematik ist hier eine genaue Planung erforderlich“, sagt die 34-Jährige und sieht sich hier als Vermittlerin zwischen der städtischen Gesellschaft für Beschäftigung und Qualifizierung St. Ingbert (kurz: GBQ) und den Schulleitungen. Und schließlich will die Beigeordnete für die weiterführenden Schulen in Trägerschaft des Kreises Ansprechpartnerin für Anliegen sein, die die Stadt St. Ingbert betreffen.