Nach der Pflicht folgt die Kür

Homburg. Der Jubel über den vorzeitigen Titelgewinn des FC Homburg in der Oberliga Südwest am vergangenen Dienstag in Elversberg ist noch nicht richtig verhallt, da geht es für die Grün-Weißen heute um 15.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim SV Alemannia Waldalgesheim schon wieder weiter. Zwei Spiele hat der neue Meister und Regionalliga-Aufsteiger noch zu absolvieren

Homburg. Der Jubel über den vorzeitigen Titelgewinn des FC Homburg in der Oberliga Südwest am vergangenen Dienstag in Elversberg ist noch nicht richtig verhallt, da geht es für die Grün-Weißen heute um 15.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim SV Alemannia Waldalgesheim schon wieder weiter. Zwei Spiele hat der neue Meister und Regionalliga-Aufsteiger noch zu absolvieren.Die Freude darüber, eine starke Saison, in der sich die Saarpfälzer 20 Spieltage lang an der Spitze der Tabelle sonnten, mit dem Aufstieg zu krönen, war groß. Mehrere hundert grün-weiße Fans, die ihre Mannschaft nach Elversberg begleitet hatten, strömten nach dem Abpfiff auf den Rasen, lagen sich gegenseitig in den Armen und freuten sich. "Als das Spiel aus war, kam Schuri (Christopher Schurig, die Red.) wie ein Geisteskranker mir entgegen. Da dachte ich: schön", schilderte Robin Vogtland den Moment, als auch die Mannschaft begriffen hatte, dass Konkurrent FK Pirmasens parallel gegen die SpVgg Wirges verloren hatte und Homburg den Aufstieg geschafft hatte.

Nach der Sause auf dem ziemlich kalten Platz entspannte sich die Mannschaft erst einmal im Pool. "Die Spieler haben im Entmüdungsbecken geplanscht und dabei ein Bierchen getrunken", erzählt FCH-Trainer Christian Titz. Er bekam, nachdem alle Beteiligten in der Homburger Innenstadt die Nacht zum Tage gemacht hatten, am nächsten Tag eine solche "Masse an E-Mails und Anrufen, dass man es sich nicht vorstellen kann. Das zeigt, wie viele Menschen diesen Verein begleiten".

Da am Mittwoch verständlicherweise an richtiges Training nicht zu denken war, wurde dieses kurzerhand zur Vorplanung der Meisterfeier am letzten Spieltag genutzt. Der Trainer nutzte die neue Planungssicherheit auch schon direkt für erste Telefonate mit potenziellen Neuzugängen. Trotz der Feierlichkeiten in Homburg müssen sich die Sportfreunde Köllerbach (Zweitletzter), die mit Waldalgesheim (Drittletzter) noch um den Klassenverbleib kämpfen, keine Sorgen machen. "Ich glaube sogar, dass die Mannschaft jetzt erst richtig befreit aufspielen wird. Außerdem sind wir alle Sportler und gehen jedes Spiel mit äußerstem Ernst an", kündigt Christian Titz an, das anstehende Kürprogramm mit dem gleichen Erfolg meistern zu wollen, wie zuvor die Pflicht. rti

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