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Musik aus dem 19. Jahrhundert bei der nächsten Orgelmatinee

Musik aus dem 19. Jahrhundert bei der nächsten Orgelmatinee

Die nächste Orgelmatinee in der Pfarrkirche St. Hildegard in St. Ingbert findet am Sonntag, 5. Juni, statt. An der Orgel ist Stephan Lutermann aus Melle (Kreis Osnabrück). Stephan Lutermann wurde in Osnabrück geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in Salzburg und Köln, wo er Kirchenmusik mit Konzertfach Orgel studierte. Zu seinen Lehrern zählten Daniel Chorzmpa (Salzburg), Winfried Bönig (Köln) und Nicolas Kynaston (London). In Meisterkursen bei Michael Radulescu, Ludger Lohmann und Ewald Kooimann vervollständigte er seine künstlerische Ausbildung an der Orgel . Von 2001 bis 2009 wirkte Lutermann als Assistent des Domkapellmeisters Rahe in Osnabrück. Im Jahr 2008 gründete er das "Junge Vokalensemble Osnabrück" und im Jahr 2011 den Chor "Vokalconsort Osnabrück". Mit beiden Chören war er bei zahlreichen Wettbewerben erfolgreich. Seit 2009 ist Lutermann als Kirchenmusiker an der St. Matthäus-Kirche in Melle tätig. Dort steht ihm eine historische Klausing-Orgel von 1713 zur Verfügung. Auf dem Programm der Orgelmatinee steht die Komposition "Grande Pièce Symphonique" op. 17 von César Franck, die in den Jahren 1859 bis 1862 entstand und durch den Neubau der großen Cavaillé-Coll-Orgel in Sainte Clothilde (Paris) inspiriert wurde. Sie war Vorbild für die späteren Orgelsymphonien von Widor und Vierne. Zum Abschluss der Matinee spielt Lutermann aus Anlass des Regerjahres 2016 die große, festliche Choralfantasie "Hallelujah! Gott zu loben" op. 52,3 von Reger.

Beginn der Matinee ist gegen 11 Uhr nach dem Sonntagsgottesdienst in St. Hildegard. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unterstützung der Konzertreihe sind willkommen.