Museumsnacht im Blieskasteler "La Pendule"

Blieskastel. Das "Blieskasteler Uhrenmuseum - la pendule" öffnet am kommenden Freitag, 18. Mai, erstmals zu einer Museumsnacht. Von 18 bis 23 Uhr können sich die Besucher die Uhren im speziellen Licht der Strahler ansehen. Jeder Besucher erhält zudem beim Eintritt ein Getränk, wie Stadtarchivar und Kurator des Museums, Kurt Legrum, mitteilt. Am Sonntag, 20

 Das Uhrenmuseum lädt am Freitag zur Museumsnacht. Foto: ert

Das Uhrenmuseum lädt am Freitag zur Museumsnacht. Foto: ert

Blieskastel. Das "Blieskasteler Uhrenmuseum - la pendule" öffnet am kommenden Freitag, 18. Mai, erstmals zu einer Museumsnacht. Von 18 bis 23 Uhr können sich die Besucher die Uhren im speziellen Licht der Strahler ansehen. Jeder Besucher erhält zudem beim Eintritt ein Getränk, wie Stadtarchivar und Kurator des Museums, Kurt Legrum, mitteilt. Am Sonntag, 20. Mai, dem Internationalen Museumstag, ist der Eintritt im Blieskasteler Uhrenmuseum frei. Geöffnet ist von 14 bis 18 Uhr. Es werden fast 100 Pendeluhren vorwiegend des 17. bis 19. Jahrhunderts gezeigt. Mehrheitlich stammen sie aus Frankreich. Ähnliche Prachtpendulen hatten wohl auch die Grafen von der Leyen in ihrem Schloss in Blieskastel stehen.Das Uhrenmuseum war im Juli 2010 im City-Haus in der Bliesgaustraße 3 eröffnet worden. Der Name "La Pendule" deutet bereits darauf hin, dass es sich vorwiegend um französische Pendeluhren handelt. Kurt Legrum war monatelang damit beschäftigt gewesen, die Uhren, die ein Privatsammler aus Saarbrücken der Stadt Blieskastel gestiftet hatte, an Ort und Stelle zu bringen und mit Informationsschildern zu versehen. Die Zeitmesser wurden auf rund 150 Quadratmetern ausgestellt. Mittlerweile sind noch rund 20 Uhren dazugekommen, die aus Platzgründen nicht ausgestellt werden können. Ab und an wird eine Uhr gegen eine andere ausgetauscht, damit auch die neuen Prachtstücke der Öffentlichkeit gezeigt werden können, wie Legrum berichtet. ert