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Muntere Gruppe wandert 38 Kilometer um St. Ingbert

Muntere Gruppe wandert 38 Kilometer um St. Ingbert

Während andere sich am Samstag ein wenig mehr Zeit im Bett gegönnt haben, haben sie sich die Schuhe geschnürt für einen Weg, den nicht viele am Stück gehen: 32 Wanderer haben sich zu einem 38 Kilometer-Marsch aufgemacht.

. Am Ende saßen sie alle bei Bier und Brötchen zusammen, nass geschwitzt, aber glücklich und mit einer Urkunde ausgezeichnet. 32 Wanderer hatten sich am Samstagmorgen um sechs Uhr am Alten Rathaus eingefunden, um am Wander-Marathon "Rund um St. Ingbert" teilzunehmen. Über Rentrisch und Staffel, Nassauer Graben und Glashütter Weiher legten die Ausflügler knapp 38 Kilometer zurück. Endpunkt zum gemütlichen Abschluss war das ehemalige Bürgermeisteramt in Oberwürzbach.

Organisiert wurde der Wander-Marathon zum 34. Mal vom Turnverein Oberwürzbach. "Drei Teilnehmer sind heute bereits zum zehnten Mal dabei", so der TV-Vorsitzende Hans Schmitt. Die Jubilare erhielten neben ihrer Urkunde auch eine Flasche Wein. Bereits im Vorfeld hatten Hans Schmitt und Otto Hoffmann den Weg gut sichtbar gekennzeichnet. Beide waren auch sehr engagiert unterwegs, um an den Rastpunkten nach dem Rechten zu sehen. "38 Kilometer läuft man nicht einfach so", erklärt Otto Hoffmann, "da sollte man schon etwas vorbereitet sein". Passiert ist jedenfalls nichts, und so dankte Hans Schmitt am Endpunkt auch allen "für die Teilnahme und das Ankommen".

Der älteste Wanderer war 81 Jahre alt, einen Sonderapplaus erhielt auch "der Pfälzer" Hendrik Altmann. Er war zum zweiten Mal dabei und hatte extra den Weg aus Germersheim zwischen Speyer und Karlsruhe auf sich genommen: "Die Veranstaltung hat mir letztes Jahr sehr gut gefallen, also habe ich nochmal mitgemacht." Auch St. Ingberts Ortsvorsteher Ulli Meyer hatte sich an der Wanderung beteiligt. "Wir hatten ein angenehmes Wanderwetter vom Anfang bis zum Schluss", so der Ortsvorsteher. Heinz Weydmann war sogar mit seiner Hündin Pauline unterwegs. Allerdings erst die letzten zwölf Kilometer ab dem Rohrbacher Weiher, auch wenn der ganze Weg der strammen Parson-Terrier-Dame wohl nichts ausgemacht hätte, wie er erzählt: "Sie läuft sehr gerne".