MSC Niederwürzbach hilft bei der Supermoto in St. Wendel

MSC Niederwürzbach hilft bei der Supermoto in St. Wendel

St. Wendel. Spätestens, wenn heute Vormittag die Bundesstraße 269 im Bereich des Wendelinusparks gesperrt wird, ist klar: Am Wochenende wird wieder gedriftet, gesprungen und mächtig Gas gegeben. Die internationale deutsche Meisterschaft im Supermoto macht wieder Station in St. Wendel. "Unsere Veranstaltung ist längst zu einem Markennamen in der Szene geworden. Jeder möchte in St

St. Wendel. Spätestens, wenn heute Vormittag die Bundesstraße 269 im Bereich des Wendelinusparks gesperrt wird, ist klar: Am Wochenende wird wieder gedriftet, gesprungen und mächtig Gas gegeben. Die internationale deutsche Meisterschaft im Supermoto macht wieder Station in St. Wendel. "Unsere Veranstaltung ist längst zu einem Markennamen in der Szene geworden. Jeder möchte in St. Wendel starten", sagt Josef "Juppi" Brill vom Veranstalter ADAC Saarland.Der fast 70-jährige Brill organisiert seit nunmehr 40 Jahren Motorsport-Veranstaltungen. Viele davon in St. Wendel. "Wir rechnen am Samstag und Sonntag mit etwa 10 000 Besuchern", sagt Brill, der trotz der erwarteten 20 000 Gäste des gleichzeitig in St. Wendel stattfindenden Landesturnfestes nicht mit größeren Verkehrsproblemen rechnet.

Viel zu tun haben und hatten auch die gut 150 ehrenamtlichen Helfer des Supermoto-Rennens. Die letzten Arbeiten an der Strecke werden Organisationsleiter Hartmut Gisch und seine Mitstreiter wohl erst kurz vor dem Beginn der Trainingsläufe am Samstag um 8.30 Uhr abschließen können. Unter den Helfern wird man in diesem Jahr viele neue Gesichter sehen. "Der MSC Nordsaar, der die Veranstaltung seit zehn Jahren federführend mit begleitet hat, musste in diesem Jahr sein Engagement wegen personeller Probleme zurückfahren", erklärt Brill. Es sei aber gelungen, die Aufgaben auf viele Schultern zu verteilen: "Da muss man vor allem den MSC Niederwürzbach nennen. Das ist ein ganz junger Club, dessen Mitglieder schon beim Supermoto-Saisonauftakt in Saarbrücken tolle Arbeit geleistet haben."

Fahrer und Zuschauer lieben die Strecke am Wendelinuspark ohnehin - vor allem wegen der Stadionatmosphäre. "Die alte Strecke in Freiburg war für die Fahrer vielleicht attraktiver", sagt Lokalmatador Dirk Spaniol aus Hirzweiler, der vor einem Jahr in St. Wendel gewann. "Aber am geilsten ist es, in St. Wendel zu fahren. Hier sind die Leute ganz dicht dran am Geschehen, wie in einem Kessel. Die Stimmung ist immer überragend. Das motiviert uns natürlich zusätzlich." cor

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