Mit Make-up Narben verdecken

St. Ingbert. Wenn jemand krank ist, ist er schon genug gestraft. Wenn nach einer medikamentösen Behandlung Haare ausfallen oder nach einem Unfall oder einer Operation Narben das Gesicht entstellen, wird man dauerhaft daran erinnert. Und während man (Frau) zur Kosmetik geht, um sich verschönern zu lassen, tun Patienten dies, um Krankheitsmale zu kaschieren

St. Ingbert. Wenn jemand krank ist, ist er schon genug gestraft. Wenn nach einer medikamentösen Behandlung Haare ausfallen oder nach einem Unfall oder einer Operation Narben das Gesicht entstellen, wird man dauerhaft daran erinnert. Und während man (Frau) zur Kosmetik geht, um sich verschönern zu lassen, tun Patienten dies, um Krankheitsmale zu kaschieren. Einige vertrauen auf das Permanent-Make-up und sind enttäuscht, wenn sich die dunklen Augenbrauen nach kurzer Zeit rot färben. Auch wenn die Betroffenen zur Pigmentierung von Lippen oder Augenkonturen fünf Mal kommen müssen, bis es ein ordentliches Ergebnis gibt, ist das eine Prozedur."Die Menschen sind doch mit ihrer Krankheit schon genug geplagt", findet Nadine Siffrin, die in ihrer Praxis in der St. Ingberter Kaiserstraße unter anderem medizinisches Permanent-Make-up anbietet. Dabei verwendet sie nach eigenen Angaben Mikropigmente höchster Qualität, die nach strengster europäischer Gesetzgebung für humanmedizinische Pigmentierung entwickelt und zertifiziert worden sind. "Ich garantiere, dass meine optimierte Pigmentierungsmethode bereits nach der ersten Anwendung hält. Außerdem ist sie weitgehend schmerzfrei", so die Profi-Visagistin. Für den seltenen Fall, dass eine Nachbehandlung nötig ist, dann garantiert sie dafür Kostenfreiheit.

Den Weg nach St. Ingbert in ihr Studio in der Kaiserstraße fanden schon viele auch von außerhalb. Eine ihrer Kundinnen, die im Urlaub einen Sonnenbrand behandeln ließ, sorgte indirekt für Kundschaft, denn dem Arzt fielen die Augenbrauen der Patientin auf und er fragte, wo sie gemacht worden seien. Kurze Zeit später kamen über dieses Weitersagen auch Kunden in die Mittelstadt, die für dieses Ergebnis eine weitere Anreise in Kauf nahmen.

Ästhetik spielt bei Nadine Siffrin eine große Rolle. Exaktes Arbeiten ist ihr sehr wichtig. Ihre Stammkundschaft profitiert von 17 Jahren Berufserfahrung. Bis zu drei Stunden dauert eine Behandlung, bei der zuvor ein Lokalanästhetikum auf die Haut aufgetragen wird, und nach der sie die Patienten und Kunden erst dann gehen lässt, "wenn die Pigmente auch am richtigen Platz sind". Ob Lippenkorrektur, das Kaschieren von Narben, beispielsweise bei einer vorhandenen Lippen-Gaumen-Spalte, feine, natürliche Härchenzeichnung bei fehlenden Augenbrauen oder eine Areolapigmentierung, bei der nach einer Brust-OP ein natürlich wirkender Vorhof pigmentiert wird.

Nadine Siffrin möchte mit ihrem Ergebnis überzeugen, das laut eigenem Bekunden der Kosmetikerin in 99 Prozent der Fälle vier bis fünf Jahre halte. Siffrin liebt ihren Beruf, bei dem sie sich manchmal auch wie ein Psychologe fühlt: "Oft fließen hier Tränen, weil jemand, der verunstaltet aussieht, Hilfe sucht." Deshalb liegt Nadine Siffrin das medizinische Permanent-Make-up ganz besonders am Herzen.