Kolumne: Mit Frust von Baustelle zu Baustelle

Kolumne : Mit Frust von Baustelle zu Baustelle

Natürlich ist es gut, dass unsere Straßen in Schuss gehalten werden. Doch die praktischen Auswirkungen dieses Bestrebens können durchaus auch lästig sein.

Autofahrer, die von und nach St. Ingbert unterwegs sind, brauchen derzeit starke Nerven. Wie nach einem wohl aber nur von den Verantwortlichen des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS) durchschaubaren Plan reihen sich Baustellen aneinander. Bereits die als vierwöchig angekündigte Verengung der A 6 auf der Grumbachtalbrücke hatte es in sich. Die Rückstaus in beiden Fahrtrichtungen vor und hinter der Brücke waren imposant. Zumal die vom LfS als Umleitung empfohlene Flughafenstraße spätestens oder bereits in Fechingen, wo derzeit ein Kreisverkehr entsteht, wieder in einem Rückstau endete oder begann. Für Autofahrer, die aus dem südlichen Bliestal kamen oder dorthin wollten, kam es ganz dicke. Parallel zu den Bauarbeiten auf der A 6 ließ der LfS dann auch noch die Verbindungsstraßen zwischen Flughafenstraße und Ommersheim und danach zwischen Ommersheim und Ormesheim teilweise unter Vollsperrung sanieren. Vorläufiger Höhepunkt des Autofahrer-Dramas: In dieser Woche überschnitten sich die neuen vierzehntägigen Sanierungsarbeiten auf der Flughafenstraße mit der um eine Woche verlängerten auf der A 6. Hoffnung ist kaum in Sicht. Weitere Bauarbeiten in der Region sind schon angekündigt. Immerhin hat der LfS bei jeder Baustellen-Meldung einen tollen Tipp: Radio hören und längere Fahrzeiten einplanen.