Retter mussten ausrücken: Mehrere kleinere Einsätze für die St. Ingberter Feuerwehr

Retter mussten ausrücken : Mehrere kleinere Einsätze für die St. Ingberter Feuerwehr

Die St. Ingberter Feuerwehr hatte in den vergangenen Tagen einiges zu tun. Am Mittwoch (30. Oktober) entzündeten sich bei Schleifarbeiten in einem Dachdecker-Betrieb im Gewerbegebiet Schlackenberg in St. Ingbert einige Lappen in einem Kunststoffeimer.

Die Lappen und der Eimer fingen Feuer und verqualmten eine Halle des Betriebes. Ein Arbeiter erkannte die Gefahr sofort und beseitigte den Brand mit einem Pulverlöscher. Danach verließ er umgehend die verqualmte Halle und veranlasste einen Notruf. Um 16.11 Uhr rückte die Feuerwehr mit 13 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen zum Brand aus. Durch das schnelle Handeln des Arbeiters musste sie die Brandstelle lediglich mit einer Wärmebildkamera kontrollieren. Das Feuer war bereits vollständig gelöscht.

Am darauffolgenden Donnerstag (31. Oktober) hatte die Feuerwehr gleich drei Einsätze. Für den ersten Einsatz sorgte angebranntes Essen am frühen Morgen. Gegen 6.38 Uhr löste die Brandmeldeanlage in einem Gebäude in der Dr. Wolfgang-Krämer-Straße aus. Die Feuerwehr evakuierte das Gebäude und lüftete den Bereich mit einem Überdrucklüfter. Nach kurzer Zeit rückten die elf Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen wieder ein. Am Donnerstagabend gegen 18.30 Uhr, brannten mehrere Papier-Mülltonnen auf dem Schulhof des Albertus-Magnus-Gymnasiums. Anwohner unternahmen erste Löschversuche und hielten den Brand in Schach. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten der Tonnen und der umliegenden Vegetation durch. Die neun Einsatzkräfte beendeten den Einsatz nach etwa einer halben Stunde. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Eine Zeugin hatte drei Personen beobachtet, die unmittelbar nach der Entdeckung des Brandes in Richtung „Auf der Mess“ wegrannten.

Zum dritten Einsatz fuhren die Drehleiter und das Hilfeleitungslöschfahrzeug der St. Ingberter Wehr um 20.58 Uhr in die Pfarrgasse. Dort benötigte der Rettungsdienst Unterstützung bei einem medizinischen Notfall. Mit der Drehleiter retteten die Feuerwehrleute den Patienten schonend aus dem 1. Obergeschoss und übergaben ihn wieder an den Rettungsdienst. Während der Arbeiten musste die Pfarrgasse für die Aufstellung der Drehleiter voll gesperrt werden.

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