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Max-Ophüls-Preis in der Kinowerkstatt St. Ingbert

Festivalfilme : Festivalfieber in der Kinowerkstatt

In St. Ingbert werden vom 18. bis 20. Januar Wettbewerbsbeiträge des Max-Ophüls-Filmfestivals gezeigt.

Ganz im Zeichen des Max-Ophüls-Festivals steht an diesem Wochenende das Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49. Ophüls wird mobil und will nach der Landeshauptstadt in diesem Jahr auch zwei andere Gemeinden im Saarland erobern. In St. Ingbert und Bous werden ausgewählte Filme aus dem Festivalprogramm gezeigt. Ein besonderes Ereignis für St. Ingbert: Filmfans können von Freitag bis Sonntag sechs Wettbewerbsfilme des Saarbrücker Festivals in St. Ingbert sehen. Wie auch in den Festivalkinos der Landeshauptstadt, stellen Gäste aus den jeweiligen Filmteams ihre Werke persönlich vor.

Am heutigen Freitag, 18. Januar, um 17.30 Uhr läuft „Adrian ist nicht Achill“ (Wettbewerb Spielfilm) und um 20 Uhr „Playland USA“ (Wettbewerb Dokumentarfilm). In „Adrian ist nicht Achill“ geht es der Regisseurin Sophia Schiller darum, zu zeigen, wie sich Zustände und Verhältnisse in einer Partnerschaft durch den gemeinsamen Alltag verändern. Wie können wir uns in Beziehungen so verhaken, dass wir aus gegenseitigen Verletzungen nicht mehr herausfinden? Und welche Rolle spielt dabei Kommunikation oder vielmehr fehlgeleitete Kommunikation?

In dem Film „Playland USA“, der am heutigen Freitag, um 20 Uhr im Wettbewerb der Dokumentarfilme zu sehen ist, stellt Regisseur Benjamin Schindler fest, dass nicht Washington die Hauptstadt der USA ist, sondern Hollywood.

In „La Palma“ (Wettbewerb Spielfilm) von Erec Brehmer, an diesem Samstag, 19. Januar, um 13 Uhr zu sehen, geht es um Markus (Daniel Sträßer) und Sanne (Marleen Lohse), deren Beziehung ins Stocken geraten ist. Ein Urlaub in Las Palmas de Gran Canaria soll nun für frischen Wind sorgen. Doch kaum an der Adresse ihres Hotels angekommen, müssen sie feststellen: Sie befinden sich auf der falschen Insel! Markus hat versehentlich einen Flug nach „La Palma“ statt „Las Palmas“ gebucht...

In „Stern“ (Wettbewerb Spielfilm) von Anatol Schuster, am Samstag um 15.30 Uhr, will Frau Stern (Ahuva Sommerfeld) sterben. Sie ist überzeugt: Eine Waffe könnte bei dieser Entscheidung durchaus von Nutzen sein. Kurzerhand fragt sich die resolute 90-jährige Holocaust-Überlebende durch ihre Nachbarschaft in Berlin-Neukölln – jedoch ohne Erfolg.

In „Let the Bell ring“ (Wettbewerb Dokumentarfilm) von Christin Freitag geht es um den Traum des Nachwuchsboxers Malcolm: Er will Weltmeister werden. Neben seinem Job in einem Kiosk verbringt der 24-Jährige dafür jede freie Sekunde im Ring. Als Malcolm beim ersten Kampf um die „Golden Gloves“, dem größten Amateurturnier Amerikas, nicht überzeugt, erhöht sein Trainer Jessie den Trainingsdruck drastisch – fast bis an die Grenze der Selbstzerstörung. Für Malcolm heißt es jetzt: Alles oder nichts. Reichen Talent und hartes Training aus, um den Traum zu verwirklichen? Die Filmemacherin Christin Freitag wirft einen visuell großartig gestalteten Blick hinter die Kulissen der Amateur-Ringe Kaliforniens. An diesem Sonntag, 20. Januar, um 15 Uhr zu sehen.

In „This is where I meet you“ (Wettbewerb Spielfilm) von Katharina Ludwig, am Sonntag, 17.30 Uhr, hadert Charlotte (Helene Blechinger) mit ihrer künstlerischen Laufbahn und am meisten mit sich selbst. Wieder hat sie ein wichtiges Theater-Vorsprechen vergeigt. Ein Campingtrip ins sommerliche Kroatien mit ihrem Freund Georg (Anton Spieker) soll für Ablenkung sorgen.