Beweidungsprojekt in St. Ingbert Hochlandrinder sind heimisch geworden

St. Ingbert · Mit dem Tod von Edgar Sander stand das Beweidungsprojekt mit dessen Hochlandrindern zwischen St. Ingbert und Rohrbach auf der Kippe. Inzwischen hat die Herde im Rohrbachtal mit Sanders Neffen einen neuen Kümmerer. Doch wie wird er dem Natur-Erbe gerecht?

 Torsten Becker führt das Beweidungsprojekt im Rohrbachtal. Massige Hochlandrinder sorgen hier dafür, dass das Tal nicht verbuscht und seinen Charakter behält.

Torsten Becker führt das Beweidungsprojekt im Rohrbachtal. Massige Hochlandrinder sorgen hier dafür, dass das Tal nicht verbuscht und seinen Charakter behält.

Foto: Peter Gaschott

Im Jahr 2016 schlossen sich die Naturlandstiftung, die Stadt St. Ingbert und der Nabu zusammen, um im Rohrbachtal zwischen St. Ingbert und Rohrbach ein Beweidungsprojekt auf den Weg zu bringen. Vorher war das Tal unter Einsatz massiver Maschinen von Zeit zu Zeit gemäht worden, damit es nicht völlig verbuscht. Schon seit Jahrzehnten ist das Tal Naturschutzgebiet. Außerdem haben die St. Ingberter Stadtwerke hier einige Trinkwasserbohrungen und das St. Ingberter Wasserwerk. Ein hoch sensibles Stück Land also.