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Lothar Quinkenstein liest aus Erinnerungen an Klara Blum

Lothar Quinkenstein liest aus Erinnerungen an Klara Blum

. Am Mittwoch, 30. September, um 19.30 Uhr veranstaltet das St. Ingberter Literaturforum eine Lesung mit Lothar Quinkenstein in der Stadtbücherei St. Ingbert , Kaiserstraße 71.Lothar Quinkenstein wurde 1967 in Bayreuth geboren und wuchs im Saarland auf.

Er studierte Germanistik und Ethnologie in Freiburg im Breisgau. 1998 debütierte er mit seinem Erzählband "Nervenharfe". Seit 1999 arbeitet der promovierte Germanist an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznañ. Er lebt seit 2011 in Berlin und unterrichtet seit 2012 Interkulturelle Germanistik in Frankfurt/Oder beziehungsweise Subice. Er veröffentlichte Texte in deutscher und polnischer Sprache: Lyrik, Prosa, Essays, Kritiken und Übersetzungen aus dem Polnischen. 2015 erscheint "Erinnerung an Klara Blum" im St. Ingberter Röhrig Universitätsverlag.

"Erinnerung an Klara Blum" ist eine Fundgrube des unterschlagenen Gedächtnisses - ein Buch, das getragen wird von dem Gedanken, dass das Unwiederbringliche in den Momenten, da wir davon lesen, etwas weniger verloren ist. Klara Blum (1904 - 1971) war eine deutschsprachige jüdische, österreichische, sowjetische und chinesische Schriftstellerin. Eine Studienreise in die Sowjetunion wurde zum Daueraufenthalt. Dort lernte sie den chinesischen Journalisten und Regisseur Zhu Xiangcheng kennen und lieben. Nach ihrer Ausreise im Jahr 1945 aus der Sowjetunion gelangte sie nach China. Neben Klara Blum werden noch weitere Autoren aus Polen und den angrenzenden Ländern in dem Buch vorgestellt.