Lokalrivalen sind wieder vereint

Der SV Oberwürzbach empfängt in der Fußball-Kreisliga A Bliestal an diesem Sonntag den FC Niederwürzbach. Das Lokalduell gibt es zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder – der SVO hofft auf 200 Zuschauer. Bei einer Sache ist bei Tabellenführer Oberwürzbach aber „noch viel Luft nach oben“.

An diesem Sonntag um 15 Uhr kommt es in der Fußball-Kreisliga A Bliestal erstmals seit der Saison 2011/12 wieder zu einem Lokalderby zwischen dem SV Oberwürzbach und dem FC Niederwürzbach . Damals stiegen die Oberwürzbacher in der A Bliestal mit 74 Punkten als Tabellendritter auf, während die Niederwürzbacher mit 72 Zählern als Vierter leer ausgingen. In der folgenden Spielzeit konnte der SVO als Vorletzter der Bezirksliga Homburg den Abstieg nicht verhindern und erreichte danach in der Kreisliga A Höcherberg den dritten Platz.

Nun sind also die beiden Lokalrivalen in der A Bliestal wieder vereint. Dort hat der SVO als Ligaprimus bislang sämtliche sieben Partien gewonnen, der FCN ist mit 15 Punkten Sechster. Die Oberwürzbacher werden bereits im sechsten Jahr von Michael Bierhals trainiert. Der 32-Jährige sagt: "Bisher hatten wir außer dem SV Bliesmengen-Bolchen II und dem SV St. Ingbert II ausschließlich Gegner, die wir schlagen mussten, um oben mit dabei sein zu dürfen. Die dicken Brocken kommen noch - und dazu zähle ich auch unseren nächsten Gegner FC Niederwürzbach ." Bierhals erwartet "ein komplett offenes Spiel. Es gewinnt, wer bereit ist, in Sachen Lauf- und Kampfbereitschaft mehr zu investieren."

Ismail Tan wird bei dem Spiel weiterhin fehlen. Seine Genesung verlief nach einem im September 2013 erlittenen Kreuzbandriss bislang nicht planmäßig. Ansonsten sind derzeit aber alle Stammspieler einsatzfähig. Zum Kader gehört auch wieder Veit Holzhauser, der seine Achillessehnenprobleme überwunden hat. "Von den Punkten her hätten wir nicht besser starten können, aber in Sachen Trainingsbeteiligung besteht bei etlichen Spielern noch viel Luft nach oben", meint der Spielertrainer, der am Sonntag auf 200 Zuschauer hofft.

Verläuft alles planmäßig, wird ab Februar 2015 der bisherige Hartplatz in einen Naturrasen umgebaut. "Zunächst muss aber noch der Erbbaupachtrechtsvertrag unterschrieben werden", berichtet der SVO-Vorsitzende Peter Weidmann.