Lions-Club St. Ingbert unterstützt die Südschule Klasse 2000 bringt die kleinen Tiger in Bewegung

St Ingbert · Die Löwen haben in der Südschule die Tiger kennengelernt. Genauer gesagt hatten jetzt Vertreter des Lions-Clubs St. Ingbert und der Presse die Gelegenheit, das Projekt Klasse 2000, ein bundesweites Förderprogramm für Gesundheit und Prävention, in der Praxis mitzuerleben.

 Die Tigerklasse der Südschule ist beim Projekt Klasse 2000 mit dabei. Hinten (von links): Teresa Miceli, Isabel Wern-Behrmann, Philip Schuster und Bernd Schmidt.

Die Tigerklasse der Südschule ist beim Projekt Klasse 2000 mit dabei. Hinten (von links): Teresa Miceli, Isabel Wern-Behrmann, Philip Schuster und Bernd Schmidt.

Foto: Manfred Schetting

So kamen Bernd Schmidt und Philip Schuster, der Vizepräsident und der Mitgliederbeauftragte der St. Ingberter Lions zur Klasse 1a, der Tiger-Klasse. Der Lions-Club ermöglicht als Pate von Klasse 2000 auch in diesem Jahr, dass in der Grundschule im St. Ingberter Südviertel das Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung finanziert ist.

Im Saal der Tigerklasse war schnell Bewegung, passend zum Thema der Unterrichtseinheit. Doch ehe spielerische Übungen den Kindern in kurzer Zeit erstaunlich viel über die Funktionen ihres Körpers vermittelten, war es zuerst an Klassenlehrerin Teresa Miceli, die 21 Erstklässler auf die besondere Unterrichtsstunde einzustimmen. Nacheinander holten grüne, blauen, gelbe, orangene, lila und blaue Tiger, so heißen die Tischgruppen in der gleichnamigen Klasse, aus ihren Schubfächern selbst gebastelten Karos und Karas, die Maskottchen von Klasse 2000. Die Puppen mit einer Styroporkugel als Kopf hatten die Kinder schon früher gebastelt. Ein Beispiel dafür, dass die Idee, Grundschulkinder gesund, stark und selbstbewusst aufwachsen zu lassen, nicht nur ein Thema ist, wenn die Gesundheitsförderin unterrichtet, sondern auch sonst fest zum Schulalltag gehört.

Die Gesundheitsförderer versuchen mit interessanten Materialien und spannenden Spielen neue Themen rund die Gesundheit in den Unterricht einzubringen. Diese Aufgabe übernimmt in diesem Schuljahr an der Südschule Isabel Wern-Behrmann. Die Physiotherapeutin hatte die kleinen Tiger schnell begeistert. Zunächst mit Bewegung, die ohne Schultische und -stühle auskam. Die Gesundheitsfördererin führte die Grundschüler über einen Abenteuerpfad, der auch als großer Ausdruck an der Tafel hing, und nur mit in die Hocke gehen, im Stand springen, mit Krabbeln, Schwimmbewegungen und im Einbein-Stand zu überwinden war.

Und alles, was mit Spaß in Schwung gebracht wird, wurde dann von Isabel Wern-Behrmann genauer erklärt. „Meine Knochen und Gelenke“ waren nun an der Reihe. Was auf dem Skelett auf einen Arbeitsblatt an Knochen gezeigt wurde, durften die Kindern bei ihrem Banknachbarn ertasten. Und bis zum Ende der Stunde wussten die Kinder nicht nur, dass man die Knochen braucht, „damit die Haut richtig hält“, wie ein Junge es erklärte, sondern auch, wo das Ellenbogen- und sogar das Kiefergelenk zu finden sind.

Schulleiterin Nadine Klimbingat hatte dann noch ein Lob für die Unterrichtsgäste parat: „Ohne Unterstützer wie den Lions-Club könnte unsere Schule den Kindern solche wichtigen, den Unterricht ergänzenden Angebote nicht machen.“

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