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Lesung aus dem Kriegstagebuch von Ruth Schier in der Stadtbücherei St. Ingbert

Am 21. September : Lesung aus dem Kriegstagebuch von Ruth Schier in der Stadtbücherei

Ursula und Albrecht Ochs widmen sich am kommenden Dienstag den berührenden Erinnerungen der 2018 verstorbenen St. Ingberterin an eine schreckliche Zeit.

Am kommenden Dienstagabend, 21. September, 19.30 Uhr, veranstaltet das St. Ingberter Literaturforum eine Lesung in der Stadtbücherei St. Ingbert, Kaiserstraße 71 (Fußgängerzone). Ursula und Albrecht Ochs lesen aus „Gestern war ein schwerer Tag für uns hier in St. Ingbert – das Kriegstagebuch von Ruth Schier“.

Ruth Schier (1921-2018) wuchs in St. Ingbert auf, wo ihre Eltern in der Kaiserstraße ein Stoffwarengeschäft betrieben. 1943 heiratete sie Otto Schier, den Sohn des damaligen Bürgermeisters Norbert Schier. Otto Schier war zu dieser Zeit als Offizier in Frankreich stationiert. Als die Korrespondenz zwischen den Eheleuten im Mai 1944 abriss, vertraute Ruth Schier ihrem Tagebuch die Geschehnisse und Erlebnisse der letzten Kriegsmonate an.

Diese noch von Ruth Schier selbst für die Veröffentlichung vorbereiteten Texte sind nicht nur eine wertvolle Quelle für die Stadtgeschichte, sondern auch sehr persönliche, berührende Momentaufnahmen einer schrecklichen Zeit. Die Lesung findet unter Einhaltung der geltenden Corona-Bestimmungen statt.

Eine Anmeldung in der Stadtbücherei ist erforderlich unter Tel. (0 68 94) 9 22 57 11, E-Mail stadtbuecherei@st-ingbert.de.