Leserbrief für St. Ingbert : Zu viele Bäume werden gefällt

Zum St. Ingberter Wald

Die Liebe zum Wald beginnt in den eigenen Gärten und Grundstücken. Was sagt die Stadt dazu, dass Bäume zugunsten einer steineren Gartenstruktur gefällt und neue Baugrundstücke zulasten der angrenzenden Waldfläche erschlossen werden? Ich habe Verständnis dafür, dass die Gemeinde auf die entsprechenden Steuern angewiesen ist. Doch sollten nicht erst die Flächen bebaut werden, die heute bereits erschlossen sind? Die Schaffung eines Gremiums zur Beobachtung und Lenkung der zukünftigen Waldbeschaffenheit finde ich sehr förderlich. Doch dies sollte auch die Randflächen des Waldes, das heißt die Bebauungsflächen mit einschließen. Dort findet immer mehr eine rücksichtslose Abholzung des ursprünglichen Baumbestandes zugunsten übersichtlicher Steinstrukturen statt Diese Flächen tragen aber genau so zur Klimabeeinflussung bei wie der glücklicherweise immer noch große Waldbestand. Letztendlich sollte dieses Gremium sich auch mit dem überhand nehmenden, rücksichtslosen Cross-Rad-Verkehr durch den Wald ohne Rücksicht auf die Pflanzen- und Tierwelt befassen. Auch hier wird das natürliche Zusammenspiel der Wald- und Tierwelt empfindlich gestört.