Leserbrief zum Thema Rohrbachtal

Zaun sollte verschoben werden

Zu: "Beweidungsprojekt wird vorgestellt" vom 22. September:

Erst als die Zäune aufgestellt wurden, erfuhr ich von den Ausmaßen des Beweidungsprojekts Rohrbachtal mit schottischen Hochlandrindern: Für Spaziergänger, Radfahrer oder Jogger ist es seitdem nicht mehr möglich das Wiesengelände hinter dem Wasserwerk zu betreten, geschweige denn zu überqueren oder auf einer der Bänke zu genießen. Die Bänke wurden entfernt und die gesamte Wiese dicht am Waldrand entlang mit einem Elektrozaun abgesperrt, die seit ewigen Zeiten existierenden Pfade komplett ignorierend.

Warum so drastisch, frage ich mich? So schön die Wälder um St. Ingbert auch sind, sie sind eben auch sehr dominant, freie Flächen sind rar. Ich hätte mir einen Kompromiss gewünscht, zum Beispiel den Zaun rechts von der Wiese zwischen Fischerhütte und Wald überquerenden Pfad zu errichten. Die Bänke hätten stehen bleiben können, um eventuell mal einen Blick auf die Rinder zu erhaschen, die sich augenscheinlich am liebsten in der Nähe des Rohrbachs aufhalten.

Ich schlage vor, den Zaun auf die rechte Seite des Pfades zu verschieben. Eine wenn auch längst nicht so zufriedenstellende Alternative wäre, den bereits entstandenen Trampelpfad entlang der jetzigen Umzäunung am Waldrand in einen "richtigen" Weg umzugestalten.

Petra Hackert, St. Ingbert