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Leserbrief zu Grundsteuern in St. Ingbert

Leserbrief für St. Ingbert : Wer fällt unter die Acht-Euro-Grenze?

Grundsteuer in St. Ingbert

Ich beziehe mich auf den Leserbrief von Kersten Simon in der Ausgabe vom 1. Februar, dem ich mich voll inhaltlich anschließe. Ein fast identischer Leserbrief meinerseits war schon fast in der Pipeline. Als Frechheit und Unverschämtheit habe ich, wie Herr Simon, die Begründung, dass die Erhöhung für 80 Prozent der Bürger nur 4 bis 8 Euro pro Monat betragen soll, angesehen. Bei zwei Objekten, die mich betreffen, liegen die Erhöhungen bei 8,30 Euro bzw. 15,60 Euro pro Monat; eine Steigerung von 28,6 Prozent. Recherchen bei Freunden, Bekannten und Nachbarn haben ergeben, dass keiner unter die Grenze von 8 Euro fällt; somit alle Großgrundbesitzer sind. Welche Objekte bzw. Grundstücke fallen denn unter diese 80 Prozent?

Die Stadt St. Ingbert täte gut daran, die Prozent- und Betragsangaben zu präzisieren und transparent und nachvollziehbar darzustellen. Fake News wären da fehl am Platze. Und noch ein Wort zu dem im Beiblatt zu den Steuerbescheiden erwähnten Hinweis zur Schaffung von neuem „bezahlbaren“ Wohnraum. Diese Aussage dürfte von Mietern als Hohn empfunden werden, da sie die drastischen Steuererhöhungen tragen müssen und somit die Mietnebenkosten weiter in die Höhe getrieben werden.