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Leserbrief zu den Städtepartnerschaften der Stadt St. Ingbert

Leserbrief für St.Ingbert : Wir haben noch mehr Partner

St. Ingberts Städtepartnerschaften

Recht hat er, der Oberbürgermeister, mit seiner Aussage, dass die Städteverbindung mit Radebeul aktiver werden müsse. Andererseits hat St. Ingbert in der Vergangenheit nicht nur eine Partnerschaft mit der sächsischen Stadt vereinbart, sondern – wie alle Ortseingangsschilder unserer Stadt verkünden – auch mit Saint Herblain in Westfrankreich und mit Ndiaganiao im Senegal.

Die Partnerschaft mit der senegalesischen Landgemeinde Ndiaganiao wurde 1989 auf Anregung der damaligen Bürgermeister von Saint Herblain und St.Ingbert, Jean Marc Ayrault und Winfried Brandenburg, von den Räten der beiden Städte beschlossen. In St. Ingbert wurde deshalb der Verein „Freundschaft St. Ingbert-Ndiaganiao/Senegal“ gegründet, der seither aktiv ist und mit einer Vielfalt von Projekten die senegalesische Partnergemeinde unterstützt. Häufig geschieht das in Kooperation mit dem Saint Herblainer Partnerverein „Amigod“ (Amitié Godaguène). Mit Saint Herblain und Ndiaganiao steht der Verein deshalb in ständigem Kontakt. Diese Dreieckpartnerschaft funktioniert also. Wie aber steht es um die seit 1981 bestehende Partnerschaft mit Saint Herblain? In der Zeit von Brandenburg und Marc Ayrault wurde sie durch regelmäßigen Besuche aus den beiden Verwaltungen und den regen Austausch verschiedener Vereine gepflegt. Mittlerweile allerdings scheinen die offiziellen Kontakte eingeschlafen zu sein. Auf der Vereinsebene finden, abgesehen von Auftritten zweier Vereine bei Stadtfesten, anscheinend keine weiteren Begegnungen mehr statt. Es wäre wünschenswert, wenn sich Oberbürgermeister Meyer - wie sein Vater - ebenfalls „als stets treibende Kraft in der Städtepartnerschaft St. Ingberts mit der französischen Stadt Saint Herblain“ engagieren würde. Die „Städteverbindung muss aktiver werden“, nicht nur mit Radebeul, sondern auch mit Saint Herblain.