Landrat Gallo besuchte das Leibniz-Gymnasium St. Ingbert

Leibniz-Gymnasium : Landrat Gallo besuchte das Leibniz-Gymnasium

Was lange währt, wird endlich gut – fast könnte man diesen Spruch auch auf den Besuch von Landrat Theophil Gallo am Leibniz-Gymnasium St. Ingbert anwenden. Hatte es doch ein bisschen gedauert, bis er endlich stattfinden konnte.

Eigentlich war er schon für das letzte Schuljahr geplant, und zwar im Rahmen der „Landrat macht Schule“ – Tour.

Aber sie musste aus verschiedenen Gründen mehrfach verschoben werden, bis vor einigen Tagen Politiklehrerin Marianne Jungblut und Geschichtslehrerin Steffi Rosar diese besondere Veranstaltung für die Schüler ihrer Oberstufenkurse eröffnen konnte.

In das Profil des Leibniz-Gymnasiums als Unesco-Projektschule passte sie besonders gut, denn sie hatte den inhaltlichen Schwerpunkt „Europa“ gehabt.

Gallo begann seinen Vortrag aber zunächst mit der Beschreibung seiner Aufgaben als Landrat des Saarpfalz-Kreises. Dabei dürfte es für die Schüler sicher interessant gewesen sein zu hören, dass der Landrat unter anderem für die Gebäude und das nicht pädagogische Personal der weiterführenden Schulen zuständig ist. Manche fanden es auch interessant, dass Tierheime ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des Landrates fallen.

Gallo stellte auch die verschiedenen Partnerschaften des Saarpfalz-Kreises auf europäischer Ebene vor, die er als sehr wichtig und fruchtbar beschrieb. Er leitete damit über zu seinem eigentlichen Thema „Europa“. Für manche Schüler war es neu zu hören, dass der Landkreis auch partnerschaftliche Beziehungen nach Polen unterhält.

Dass der Landrat sich als ein leidenschaftlicher Verfechter des europäischen Gedankens „outete“, überraschte dann niemanden mehr. Er erklärte den Schülern die Vorteile einer europäischen Gemeinschaft auf verschiedenen Ebenen, ohne dabei die Erwähnung der Nachteile zu vernachlässigen.

Dabei nahm er auch Bezug auf den Klimawandel, der nur mithilfe von länderübergreifenden Anstrengungen bekämpft werden könne. Nachdrücklich in Erinnerung bleiben wird den jungen Zuhörern sicherlich auch sein Appell, dass sich gerade junge Menschen für die Wertschätzung unserer demokratischen Grundordnung zukünftig einsetzen sollten.