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Landesbester Azubi im Rohrleitungsbau: Maximilian Hoffmann

Landesbester Azubi aus St. Ingbert : Der landesbeste Azubi im Rohrleitungsbau

Maximilian Hoffmann will sich bei seiner St. Ingberter Firma zum Netzmeister weiterbilden.

Wenn in Saarbrücken neue Fernwärmeleitungen verlegt werden, wie es gerade in St. Arnual der Fall war, dann steht Maximilian Hoffmann aus Ormesheim im Graben und verlegt die Rohre. Der ehemalige Auszubildende der Firma Hubert Niederländer aus St. Ingbert ist Rohrleitungsbauer und als Tiefbaufacharbeiter mit diesem Schwerpunkt gerade landesbester Auszubildender geworden. Die Urkunde kam mit der Post, die traditionelle Bestenfeier der IHK Saarland mit dem Ministerpräsidenten fiel wegen der Pandemie aus. Stolz ist er trotzdem, und auch sein Betrieb freut sich, ihn unter den 300 Mitarbeitern zu haben.

Dabei war Hoffmanns Weg ursprünglich anders vorgezeichnet. Er besuchte die Fachoberschule, machte ein Praktikum in der Völklinger Meeresfischzuchtanlage und kümmerte sich dort um die Forschungsstation der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Saar), wo er anschließend ein Maschinenbaustudium begann. Das brach er nach vier Semestern ab. Sein Freund vermittelte ihm ein Praktikum im Betrieb seiner Eltern, dort blieb er. „Im ersten Jahr lernte ich mit den Straßenbauern gemeinsam, dann begann die Spezialisierung“, sagt er, wobei er sich stets angestrengt habe. Nach der Studienpleite hatte er sich vorgenommen, richtig gut zu sein. Er war schließlich sogar der Beste im Jahrgang. Inzwischen wurde er bei der St. Ingberter Firma übernommen, die in Kürze ihren Betrieb wegen eines Neubaus nach Bexbach verlegen wird und im kompletten südlichen Bundesgebiet Rohrleitungen baut.

„Auch die Corona-Krise hat uns nicht beeinträchtigt“, freut sich Hoffmann über den sicheren Job. In der Firma will er sich weiter qualifizieren, die Technikerausbildung und die Ausbildung zum Netzmeister absolvieren. Der Betrieb biete alle Möglichkeiten dazu. Außerdem lerne er gerade Schweißen. In seiner Freizeit spielt er Tennis in Ormesheim, und wenn er Ruhe braucht, geht es an die Saar zum Angeln. Der 24-Jährige hat seinen beruflichen Weg gefunden.