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Kritik von Eltern und Besuchern an Gören- und Lausbubentag

Kritik von Eltern und Besuchern an Gören- und Lausbubentag

Der Gören- und Lausbubentag in St. Ingbert war für das Stadtmarketing ein Erfolg. Trotz einiger Kritik, die sich danach regte. Die Veranstalter wollen sich für das Jubiläum im kommenden Jahr etwas einfallen lassen.

750 Kinder haben ihre Laufkarten bei den Mitarbeitern des St. Ingberter Stadtmarketings am Ende abgegeben: Auch der 19. Gören- und Lausbubentag in der St. Ingberter Innenstadt war wieder ein Erfolg (wir berichteten). So teilt es Stadtmarketing-Mitarbeiterin Petra Scholl im Gespräch mit unserer Zeitung mit. Und sie verspricht: "Für unser Jubiläum im kommenden Jahr haben wir uns schon einiges überlegt."

Stolz ist Scholl darauf, dass man bisher immer um die 20 verschiedene Spielstationen gehabt habe. "Das machen alles ehrenamtliche Helfer", so Scholl.

Doch wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich auch Späne. So hat sich ein besorgter Vater nach dem Fest sowohl in unserer Redaktion als auch beim Stadtmarketing gemeldet, mit der Frage, warum es während eines solchen Festes um 12 Uhr in der Innenstadt die doch sehr laute Sirene habe gehen müssen - einige Kinder hätten deswegen geweint. Dazu Petra Scholl: "Es gibt alle zwei Wochen, ausgehend von der Stadtbücherei, einen Probealarm. Diesmal kam noch der Katastrophenalarm dazu, der einmal im Quartal stattfindet. Das tut uns sehr leid." Man habe eine Anfrage gestellt, ob man diesen Alarm künftig verschieben könne, so Scholl weiter.

Zudem hat sich eine Leserin auf unserer Facebook-Seite zu Wort gemeldet, dass es keinen Getränkestand gegeben habe. Darauf antwortete Stadtmarketing-Geschäftsführer Thomas Debrand zwar, dass die Innenstadt voller Gastronomie mit Getränkeangeboten sei. Nur dass die Kinder, während sie an einer Spielstation aktiv sind, "keine Zeit haben", sich in oder vor ein Lokal zu setzen. Dazu Petra Scholl: "Wir lassen uns für nächstes Jahr was einfallen." Sie berichtet auch, dass es in der Vergangenheit einen Getränkestand gegeben habe, der Betreiber aber nicht weitermachen wollte, da er keinen Umsatz gemacht habe.

Abschließend erzählt Petra Scholl, dass die Besucher des Festes nicht verstanden hätten, dass die Händler an solch einem Event die Geschäfte nicht länger geöffnet lassen."