Krippenziel verfehlt: In St. Ingbert gibt es zu wenig Betreuungsplätze

Krippenziel verfehlt: In St. Ingbert gibt es zu wenig Betreuungsplätze

Stichtag war der 1. August.

Bis dahin mussten die Kommunen sicherstellen, dass für mindestens 35 Prozent aller Kinder zwischen ein und drei Jahren ein Krippenplatz vorhanden ist. St. Ingbert hat dieses Ziel verfehlt. "Wir kommen auf 29 Prozent", teilte Stadtsprecher Peter Gaschott auf Nachfrage mit. Etwa in anderthalb Jahren, so Gaschott, dürfte auch St. Ingbert die vorgeschriebene Quote erfüllen und damit dem Rechtsanspruch von Eltern und Kindern gerecht werden. Freie Plätze gebe es derzeit zwar nicht, zahlreiche würden aber im Moment geschaffen oder seien in Planung. So starteten die Umbauarbeiten im Kindergarten von St. Hildegard für zehn neue Krippenplätze bereits, in der Rohrbacher Kita St. Johannes kommen zu den ursprünglich vorgesehenen zehn Plätzen weitere zehn dazu. Geplant sei außerdem, dass die Kindertagesstätten St. Konrad und Luise-Scheppler (jeweils zehn Plätze) und Rentrisch (15 Plätze) den derzeitigen Notstand mindern. Für Eltern, die den Platz-Anspruch durchsetzen wollen, ist der Kreis der richtige Ansprechpartner, heißt es aus dem Rathaus. < Bericht folgt