Kreiskrankenhaus St. Ingbert kooperiert mit Klinikum Saarbrücken

Kooperationspläne : Kreiskrankenhaus in St. Ingbert bleibt eigenständig

Landrat Theophil Gallo stellt klar: Trotz Zusammenarbeit mit dem Klinikum Saarbrücken wird der Gesundheitsstandort St. Ingbert seine rechtliche Selbstständigkeit erhalten.

Im jüngsten Bericht über den Sachstand bei der in Aussicht stehenden Kooperation zwischen dem Kreiskrankenhaus in St. Ingbert und dem Klinikum Saarbrücken fühlte sich Landrat Theophil Gallo offenbar nicht richtig verstanden. Im Kern sei die Intention deutlich geworden, dass durch eine strukturierte Zusammenarbeit beider Häuser die medizinische Versorgung optimiert und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Kreiskrankenhauses verbessert werden soll.

Ziel sei, den Gesundheitsstandort St. Ingbert nachhaltig zu sichern. Geplant sei eine Kooperation zweier eigenständiger Krankenhäuser, die unter dem Dach einer gemeinsamen Trägergesellschaft handeln. In dieser Weise vorzugehen, sei dem Aufsichtsrat der Kreiskrankenhaus GmbH mitgeteilt worden. Ein im Rahmen der Berichterstattung erwähntes Zitat beziehungsweise die gewählte Überschrift, wonach „dem Zusammenschluss des Kreiskrankenhauses und des Klinikums Saarbrücken bis 2019 nichts mehr im Wege stehe“ habe in diesem Kontext zu Irritationen geführt. Tatsächlich beabsichtigt sei eine Zusammenarbeit mit dem Klinikum Saarbrücken unter Aufrechterhaltung der Eigenständigkeit und der rechtlichen Selbständigkeit des Kreiskrankenhauses unter der geplanten Trägergesellschaft. Dies sei von Beginn an Geschäfts- und Gesprächsgrundlage im laufenden Verfahren gewesen. Derzeit werde das die Kooperation regelnde Vertragswerk für die gemeinsame Trägergesellschaft zwischen dem Kreiskrankenhaus und dem Klinikum erarbeitet. Nach Fertigstellung werden sich die zuständigen Gremien mit dessen Verabschiedung befassen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine sehr gute Lösung für das Kreiskrankenhaus erreichen“ so der Landrat.

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