Kreativität der Mitarbeiter gefragt

Gersheim. Die Gersheimer Gemeindeverwaltung soll Schritt für Schritt zu einer modernen und bürgernahen Behörde umgebaut werden. Das ist eines der erklärten Ziele von Bürgermeister Alexander Rubeck. Nach der organisatorischen Umstrukturierung und der Ausweitung der Öffnungszeiten folgt nun der nächste Schritt. Wie die Gemeinde mitteilt, habe am 1

Gersheim. Die Gersheimer Gemeindeverwaltung soll Schritt für Schritt zu einer modernen und bürgernahen Behörde umgebaut werden. Das ist eines der erklärten Ziele von Bürgermeister Alexander Rubeck. Nach der organisatorischen Umstrukturierung und der Ausweitung der Öffnungszeiten folgt nun der nächste Schritt. Wie die Gemeinde mitteilt, habe am 1. Oktober der Bürgermeister gemeinsam mit der Personalratsvorsitzenden Ilona Reichert die Dienstvereinbarung zur Einführung eines betrieblichen Vorschlagswesens unterzeichnet. Darin seien neue Regelungen vereinbart, wie mit Ideen und kreativen Vorschlägen der Mitarbeiter umgegangen wird und wie die Ideengeber für ihre Vorschläge "belohnt" werden. Bürgermeister Rubeck: "Ziel ist es, das kreative Potenzial der Mitarbeiter aufzugreifen, sie stärker als bisher mit einem Anreizsystem dazu zu motivieren und natürlich die Anregungen in die Tat umzusetzen. Ich erhoffe mir davon Vorschläge, die zum einen zu einer Effizienzsteigerung der Verwaltungsabläufe führen und die andererseits dann auch für die Bürger Vorgänge vereinfachen." Nicht zuletzt, das zeigten Beispiele aus der Privatwirtschaft, könnten auch Einsparungen erzielt werden. Daher habe sich Hans-Werner Nagel, der im Rathaus die Stabsstelle für moderne und bürgernahe Verwaltung leitet, bei der Erstellung des Regelwerks unter anderem an Unternehmen aus der Region wie der Karlsberg-Brauerei aus Homburg, ThyssenKrupp Gerlach aus Homburg und ZF Getriebe aus Saarbrücken orientiert.

"Das neu betriebliche Vorschlagswesen ist somit ein weiterer Baustein auf dem Weg, die Gemeindeverwaltung Gersheim zu einer modernen, leistungsfähigen und bürgerorientierten Behörde zu entwickeln", sagte Bürgermeister Rubeck bei der Vertragsunterzeichnung. red