Kolumne Unsere Woche in St. Ingbert : Das hebt den Gute-Laune-Pegel

In Blieskastel hat sich’s quasi ausgefranzt. Das ungeliebte „Franz“-Fest ist Vergangenheit. Weil so gut wie niemand verstanden hat, warum man – nach dem einst beliebten Altstadtfest - den Namen eines Mannes für eine Freiluft-Sause bemüht, der auf der Weltbühne ungefähr so bekannt ist, wie es Elsje aus Schattertriesch in Massachusetts.

Also Schluss mit dem längst verblichenen Gatten der Gräfin Marianne. Das mit dem Namen war in ungefähr so, als würde man ein Musikfestival mit Elton John nach dessen Schwippschwager benennen. Doch nun soll es ein normales Stadtfest im Juni geben. Und dazu eine Info-Veranstaltung am kommenden Montag. Da sind neue Ideen von interessierten Leuten gefragt. Man darf gespannt sein, was los sein wird auf dieser Veranstaltung im Sitzungssaal des Rathauses am Paradeplatz.

Der neue Bürgermeister ist seit nunmehr 100 Tagen im Amt und hat in einigen Punkten schon klare Vorstellungen entwickelt. So soll es künftig in Blieskastel wieder einen zentralen Neujahrsempfang geben. Da trifft Politik auf Wirtschaft, Klerus auf Gesellschaft – davon profitiert die ganze Gästeschar zu Beginn des Jahres. So wie das eben in anderen Städten und Gemeinden auch der Fall ist.

Mal was anderes, ich muss es loswerden: Ich wohne in Dudweiler und war jetzt seit langer Zeit mal wieder im „Dorf“, wie die Ortsmitte dort genannt wird. Und was fiel mir da besonders auf? Die ungeheuer schmutzigen Gehwege, das sehr ungepflegte Erscheinungsbild insgesamt. Einfach zum Wegschauen, einfach zum Flüchten. Und warum fiel mir das plötzlich so auf? Weil ich mittlerweile beruflich in St. Ingbert, Blieskastel, Gersheim und Mandelbachtal zugange bin. Und feststelle, dass hier andere Zustände herrschen. Und so soll’s auch schön bleiben. Das hebt den Gute-Laune-Pegel.