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Knappe Mittel in Blieskastel vernünftig nutzen

Knappe Mittel in Blieskastel vernünftig nutzen

Blieskastel. "Auf neue Fragen müssen neue Antworten gefunden werden." Diese Aussage stellte Blieskastels Ortsvorsteher Jürgen Trautmann an das Ende seiner Rede beim Neujahrsempfang der CDU Blieskastel, Lautzkirchen, Alschbach und der Jungen Union. Traditionell laden diese städtischen Parteiorganisationen in jedem Jahr zum Neujahrsempfang in die Orangerie

Blieskastel. "Auf neue Fragen müssen neue Antworten gefunden werden." Diese Aussage stellte Blieskastels Ortsvorsteher Jürgen Trautmann an das Ende seiner Rede beim Neujahrsempfang der CDU Blieskastel, Lautzkirchen, Alschbach und der Jungen Union. Traditionell laden diese städtischen Parteiorganisationen in jedem Jahr zum Neujahrsempfang in die Orangerie.

Der Ortsvorsteher stellte in seiner Rede dar, was man alles in Blieskastel erreicht habe. Er bekräftigte auch, dass man im Ortsrat die wichtigsten Beschlüsse immer einstimmig gefasst habe. Man gehe mit den knappen Mitteln vernünftig um. Als Beispiele nannte er die Sanierung der Treppe Tiergartenstraße, die Sanierung von Verkehrsinseln oder die Förderung von Vereinen. Einen Zuschuss gab es vom Ortsrat auch für die Gestaltung des Kreisels Blickweilerstraße, zur Beleuchtung des neuen Kreisels an der Bliesbrücke oder zum Schullehrgarten in Lautzkirchen. Diesen nannte Trautmann ein Paradebeispiel von Kooperation zischen Schulen und Vereinen, hier dem Lautzkircher Obst- und Gartenbauverein. Seinen besonderen Dank richtete der Ortsvorsteher an die Freiwillige Feuerwehr, wo allein der Löschbezirk Blieskastel Mitte im vergangenen Jahr 129 Einsätze fahren musste.

Der Chef der CDU-Stadtratsfraktion, Holger Schmitt, bedankte sich beim Ortsvorsteher, der Bürgermeisterin und der Verwaltung, nicht zuletzt aber auch beim Koalitionspartner für die besonders gute Zusammenarbeit. Schmitt erinnerte noch einmal an die Bürgermeisterwahl und bedankte sich bei allen Helfern im Wahlkampf. Man habe einen "klaren Auftrag zur Fortführung einer seriösen Sachpolitik" erhalten, "die nicht alles verspricht, sondern gemeinwohlorientiert, zukunftsorientiert und vor allem entschlossen handelt", so der CDU-Frontmann.

Schmitt sprach unter anderem die Haushaltssanierung sowie die Ausweisung von Windkraftvorranggebieten an. Und an der Stelle gab es heftige Kritik an der Opposition. Schmitt stellte fest, die "andere Volkspartei" habe sich in Blieskastel "von ihrem Anspruch und ihrer Verantwortung verabschiedet". Deren Stadtratsfraktion sei mehr mit sich selbst denn mit den Problemen der Stadt beschäftigt. Der politische Gegner glänze mit "permanenten Angriffen auf andere oder immer neue Versprechungen, wie es gerade passt". In ihrem Grußwort ging auch die Bürgermeisterin noch einmal auf die vergangene Wahl und den Wahlkampf ein. Noch nie habe sie in so kurzer Zeit so viele Grillwürste gegessen, nahm sie Bezug auf ihre Grillpartys in den Stadtteilen.

Es gelte, in der Zukunft schwierige Probleme zu meistern wie etwa der demografische Wandel oder besonders die Haushaltskonsolidierung der Stadt. Der Bundestagsabgeordnete Alexander Funk ging in seiner Rede unter anderem auf die Situation in Griechenland ein, wobei er auch sein Abstimmungsverhalten auch durchaus gegen seine Fraktion rechtfertigte: "Ich bin von meinen Wählern nicht als Stimmvieh nach Berlin geschickt worden".

Er treffe seine Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen. Es gab aber auch lokale Bezüge: So erinnerte der Abgeordnete daran, dass er Gelder aus dem Denkmalschutz-Topf in den Saarpfalz-Kreis habe lenken können. Hiervon hätten Wörschweiler, Gräfinthal und die Schlosskirche in Blieskastel profitiert. ers