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Klippen beim Busverkehr werden umsteuert

Klippen beim Busverkehr werden umsteuert

Im Vergleich zu anderen Regionen ist der Saarpfalz-Kreis unterm Strich mit dem Start des neuen Busbetreibers zufrieden. Die gezielte Ansprache von Busfahrern habe gefruchtet, die Beschilderung von Linienbussen verbessert. Einige Fahrplanänderungen werden noch geprüft.

Zum 1. Januar fand, wie bereits mehrfach berichtet, eine einschneidende Änderung des Busverkehrs im Saarpfalz-Kreis statt: Nicht nur Linien und Fahrpläne wurden geändert, sondern auf vielen Linien ist ein neuer Betreiber an den Start gegangen. Die Firma Saar-Mobil GmbH fährt vor allem im nördlichen und westlichen Kreisgebiet Linien, die vorher das DB-Tochterunternehmen Saar-Pfalz-Bus betrieben hat. Gleichzeitig sind auch Subunternehmer des neuen Betreibers im Einsatz, die im Auftrag die Bedienung spezieller Fahrten übernehmen. "Bei einer solch gravierenden Umstellung sind Schwierigkeiten in den Anfangstagen bei aller Sorgfalt nie gänzlich auszuschließen, leider gab es auch tatsächlich insbesondere im Schülerverkehr doch einige Klippen", erklärt der Landrat des Saarpfalz-Kreises Theophil Gallo . Kreisverwaltung und Verkehrsunternehmen hätten jedoch in engem Kontakt mit den Schulen und Kunden einige der Reibungspunkte bereits beheben können. So seien in vielen Fällen die Fahrer nochmals über ihre neuen Routen und Fahrtzeiten aufgeklärt worden. Auch Probleme bei der korrekten Beschilderung der eingesetzten Busse seien behoben worden. Insgesamt verzeichne der Saarpfalz-Kreis im Vergleich zu anderen Regionen einen doch zufriedenstellenden Start des neuen Betreibers. In einigen Fällen wird nun noch geprüft, ob eine Änderung des vorgegebenen Fahrplans machbar und sinnvoll ist. So wird beispielsweise der Bus für die Nachmittagsbetreuung der Gemeinschaftsschule Rohrbach 22 Minuten vorverlegt, so wie es vorher war. Außerdem wird in Schwarzenacker morgens um 6.58 Uhr Richtung Homburg Hauptbahnhof ein Kleinbus zur Entlastung eingesetzt. Bei Fahrplan- oder Fahrpreisauskünften werden die Kunden gebeten, sich an den Verkehrsverbund saarVV zu wenden. Für Beschwerden über Fahrtausfälle oder sonstige betriebliche Mängel wie massive Verspätungen ist das zuständige Verkehrsunternehmen der richtige Ansprechpartner. Der saarVV ist unter Tel. (0 68 98) 5 00 40 00 erreichbar, dies gilt ebenso für Linien der Saar-Pfalz-Bus und Saar-Pfalz-Mobil GmbH (501, 551 und 552, 547, 577, 598 und Stadtbus Homburg).

Die neue Firma Saar-Mobil (Linien R6, R7, R10, 504, 505, 506, 508 und Stadtbus St. Ingbert ) erreicht man über das Stadtbusbüro in St. Ingbert , Tel. (0 68 94) 13-123, oder unter Tel. (0 68 98) 56 91 50. Im Internet sind auch die einzelnen Fahrpläne veröffentlicht: www.saar-mobil.de oder www.bahn.de/saarpfalzbus .

Zum Thema:

HintergrundDer Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Werksausschuss des St. Ingberter Stadtrates wird sich nach entsprechenden Anträgen von CDU und Unabhängigen Christdemokraten (UCD) am kommenden Donnerstag, 21. Januar, mit den Problemen im St. Ingberter Busverkehr beschäftigen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses im 1. Obergeschoss. red