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Kita St. Hildegard: Neuer Vorstoß zum Schließen der Deckungslücke

Kita St. Hildegard: Neuer Vorstoß zum Schließen der Deckungslücke

St. Ingbert. Die Familien-Partei hat einen weiteren Vorstoß unternommen, die Finanzierung des Kita-Projektes der Pfarrei St. Hildegard in St. Ingbert zu ermöglichen. Bei dem 1,8 Millionen-Euro-Projekt bestand zuletzt noch eine Finanzierungslücke von 115 000 Euro im Bereich der sogenannten nicht gedeckten Nebenkosten (wir berichteten)

St. Ingbert. Die Familien-Partei hat einen weiteren Vorstoß unternommen, die Finanzierung des Kita-Projektes der Pfarrei St. Hildegard in St. Ingbert zu ermöglichen. Bei dem 1,8 Millionen-Euro-Projekt bestand zuletzt noch eine Finanzierungslücke von 115 000 Euro im Bereich der sogenannten nicht gedeckten Nebenkosten (wir berichteten).Nach Angabe der Pfarrei habe sich diese Lücke im Zuge der angelaufenen Spendenaktion auf 49 000 Euro reduziert, so Stadtratsmitglied Petra Baltes in einer Pressemitteilung. Die Familien-Partei hatte bereits im vergangenen Jahr beantragt, das Eigentum des Objektes auf die Stadt zu übertragen und die nicht gedeckten Nebenkosten in voller Höhe zu übernehmen. Dieser Antrag wurde mehrheitlich vom Stadtrat abgelehnt, wie unsere Zeitung berichtet hat.

Um das Projekt nun doch zum Abschluss zu bringen, hat die Familien-Partei für die kommenden Sitzungen des Finanz- und Wirtschaftsausschusses sowie des St. Ingberter Stadtrates beantragt, den Invest des Trägers in Form der Entmietung einer Fläche von 220 Quadratmetern ins Kalkül zu ziehen. Die Pfarrei verzichtet dabei seit Oktober 2012 jährlich auf Mieteinkünfte von gut 10 000 Euro und stellt zudem für einen weiteren Spielhof Fläche zur Verfügung. Natürlich könne dieser Verzicht nicht in voller Höhe finanziell von der Stadt berücksichtigt werden, meint Baltes.

Zugleich beantrage die Familien-Partei jedoch, diese besondere Leistung mit 20 000 Euro, also Mieteinnahmen von zwei Jahren, abzugelten. Diese Zuwendung verstehe die Familien-Partei auch als Signal an den Träger, den Restbetrag der Baufinanzierung selbst zu tragen und gegebenfalls das Bistum zu überzeugen. red