Kirmestrubel unterm Riesenrad

St. Ingbert. Bereits seit Dienstag werden auf dem Festplatz für die St. Ingberter Kirmes, die vom Samstag, 9. Oktober, bis Dienstag, 12. Oktober, gefeiert wird, die ersten Fahrgeschäfte aufgestellt. Und bei einem Schaustellerbetrieb, der frühzeitig ans Werk ging, war schon der Aufbau eine Schau

St. Ingbert. Bereits seit Dienstag werden auf dem Festplatz für die St. Ingberter Kirmes, die vom Samstag, 9. Oktober, bis Dienstag, 12. Oktober, gefeiert wird, die ersten Fahrgeschäfte aufgestellt. Und bei einem Schaustellerbetrieb, der frühzeitig ans Werk ging, war schon der Aufbau eine Schau. Rund 50 Meter hoch und satte 230 Tonnen schwer ist das Riesenrad "Jupiter I", das als besondere Attraktion der diesjährigen Kirmes auf dem Platz vor der Feuerwehrzentrale stehen wird. "Mit seinen 36 Gondeln ist dieses Riesenrad das größte transportable Riesenrad mit offenen Gondeln in ganz Deutschland", erläutert Heinz Bähr.Der Marktmeister des St. Ingberter Rathauses ist richtig stolz, dass es ihm diesmal gelang, den 80 Tonnen schweren Autokran, mit dem das Riesenrad transportiert wird, aus der Pfalz nach St. Ingbert zu lotsen. "Dieses Riesenrad einer bekannten Firma aus Bonn hatte ich schon seit Jahren im Auge." Das Fahrgeschäft, das kürzlich noch auf dem großen Wurstmarkt in Bad Dürkheim stand, aber tatsächlich auf die Dengmerter Kerb zu bekommen, sei ein hartes Stück Arbeit gewesen. Bähr: "Da muss man den Unternehmen nachreisen und auch mal ein Wochenende opfern, um auf einem großen Festplätze über ein Engagement zu verhandeln."Aber nicht nur dank des Riesenrad-Coups ist der Marktmeister überzeugt, dass sich das Angebot der Fahrgeschäfte in St. Ingbert auch diesmal sehen lassen kann. "Tiger-Jet, Miami und der Twister für die Teenager, ein Kettenflieger, zwei Auto-Scooter und etliche Kinderkarussells", zählt Bähr einige der bewährten Angeboten auf, die neben etlichen Imbiss-Ständen und Losbuden die Kerwebesucher auf dem Marktplatz und dem Platz hinter dem Rathaus erwarten werden.Offiziell eröffnet wird die St. Ingberter Kirmes am am Samstag, 9. Oktober, um 18.30 Uhr im Kuppelsaal des Rathauses. Dabei wird auch eine "Kerweredd" gehalten, "auch wenn noch nicht feststeht, wer ans Mikrofon tritt", wie der Marktmeister anmerkt. Nach der Rede wird der Fassbieranstich durch den Ortsvorsteher von St. Ingbert-Mitte, Ulli Meyer, folgen. Musikalisch wird das Programm durch den Musikverein Hochscheid-Reichenbrunn umrahmt. Und während die Karussells zum ersten Kirmesabend ihren Betrieb aufnehmen, wird vor dem Rathaus wieder ein großes Feuerwerk steigen. Die Fahrgeschäfte sind nach Angaben der Stadt bei der St. Ingberter Kirmes am Samstag und Sonntag jeweils ab 14 Uhr, am Montag bereits ab zehn Uhr und am Dienstag ab zwölf Uhr geöffnet.Von Freitag, 15. Oktober, bis Sonntag, 17. Oktober, findet zudem noch die sogenannte Nachkirmes statt. Fahrgeschäfte stehen aber dann nur noch auf dem Marktplatz.

HintergrundZur Kirmes findet am Sonntag und Montag, 10. und 11. Oktober, auch ein großer Krammarkt in der St. Ingberter Fußgängerzone statt. Hierzu haben nach Angaben von Heinz Bähr 130 Markthändler zugesagt. "Es gab für diese Termine sogar jede Menge Anfragen von Händlern, die wir nicht erfüllen konnten." Das Angebot werde wieder alles bieten, was Krammarktbesucher erwarten: Textilien, Haushalts- und Lederwaren, Spielwaren sowie Süßigkeiten. Alle Stände sind sonntags von elf bis 18 Uhr sowie montags von acht bis 18 Uhr geöffnet. schet