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Kinowerkstatt St. Ingbert präsentiert Hommage an Jean-Luc Godard

Kinowerkstatt St. Ingbert : Kinowerkstatt präsentiert Hommage an Jean-Luc Godard

Der französische Meister-Regisseur steht am Wochenende in der St. Ingberter Pfarrgasse im Blickpunkt. Gezeigt wird sein Werk „Die Verachtung“.

Zum 90. Geburtstag der Filmlegende Jean-Luc Godard läuft in der Kinowerkstatt St. Ingbert am Wochenende sein Film „Die Verachtung“ mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli, am Samstag, 31. Oktober, um 18 Uhr in der deutschen Fassung, am Sonntag, 1. November um 18 Uhr in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Wikipedia schreibt nüchtern: „Die Verachtung ist ein Film von Jean-Luc Godard aus dem Jahr 1963. Die Hauptdarsteller sind Brigitte Bardot und, in seiner ersten Hauptrolle, Michel Piccoli. Nebenrollen spielen unter anderem Fritz Lang als er selbst in der Rolle des Regisseurs und Godard selbst in einem kurzen Auftritt als dessen Assistent.“

Der Filmkritiker schreibt: „Die Verachtung ist ein schlichter Genuss für die Augen. Auch wenn Godard, der gezwungen wurde, in Cinemascope zu drehen, das Format mit den Worten Fritz Langs sarkastisch als besser geeignet für Schlangen und Begräbnisse diskreditiert, ist ihm hiermit ein wahrer Sehgenuss gelungen. Insbesondere der letzte, auf Capri gedrehte Teil des Films, vermag seine volle Faszination und Breite erst auf der großen Leinwand zu entfalten. Aber auch ganz ohne verkopfte Analyse ist „Die Verachtung“ einfach buchstäblich bildschön anzusehen und auch anzuhören: Filmkomponist Georges Delerue, der Zeit seines Lebens über 300 Filme vertonte (darunter auch „Casino“ und „Platoon“), schenkte den schwermütig schönen Bildern ein immer wiederkehrendes Thema, das die Melancholie unterstreicht, ohne tragisch zu sein.“ (Andreas R. Becker auf filmstarts.de).

Der Film ist unter anderem Ausdruck von Godards Verachtung für die Filmindustrie Hollywoods (im Film symbolisiert durch einen US-Produzenten, gespielt von Jack Palance) und die Kommerzialisierung des Films. Die Verachtung zeigt aber auch seine Liebe für die Kunst, Filme zu machen und Filme anzusehen. Im Anschluss an den Film gibt es eine kleine Zusammenstellung von Interviews mit dem legendären Regisseur, in denen er über seine Philosophie, sein Leben und seine Filme spricht.

Die für Montagabend, 2. November, geplante Wiederholung des Films „Eat, Drink, Man, Woman“ (Taiwan, USA 1994) von Ang Lee fällt wohl den Corona-Auflagen zum Opfer.

Der legendäre Regisseur Jean-Luc Godard (Archivaufnahme aus dem Jahr 2004). Foto: picture-alliance/ dpa/epa Niviere

www.kinowerkstatt.de