Kempf hofft auf seinen ersten Sieg

Rohrbach. An diesem Wochenende endet für die Squashspieler des SRC Wiesental-St. Ingbert in der 2. Bundesliga die Winterpause

Rohrbach. An diesem Wochenende endet für die Squashspieler des SRC Wiesental-St. Ingbert in der 2. Bundesliga die Winterpause. Beim ersten Doppelspieltag des neuen Jahres gastieren die als Vorletzter stark abstiegsgefährdeten Saarländer am morgigen Samstag beim Tabellendritten SC Monopol Frankfurt, ehe am Sonntag der Sechste Black & White RC Worms II ins Rohrbacher Fitness- und Gesundheitszentrum flipflop kommt. Beide Partien beginnen um 13 Uhr. In der Vorrunde hatten die Wiesentaler gegen beide Gegner jeweils deutlich mit 0:4 verloren.

"Wir müssen an beiden Tagen ohne Profi auskommen und müssen schauen, was geht", sagt Wiesentals Spieler und Pressesprecher Tobias Baab, während der SRC-Vorsitzende Roland Degen froh darüber ist, dass "wir für das Heimspiel unseren ehemaligen Profi und Altmeister Christian Bernard einsetzen können".

Aber auch die jungen Spieler des Zweitligisten wollen am Wochenende positiv überraschen. So ist Wiesentals Nummer vier, Nils Kempf, trotz einer Erkältung heiß auf seinen ersten Einzelsieg in der 2. Liga. "Im bisherigen Saisonverlauf war ich nur ganz selten meinem Gegner deutlich unterlegen. In vielen Matches habe ich es einfach nicht geschafft, den Sack zuzumachen", meint der 21-jährige Industriekaufmann, der in Zweibrücken wohnt.

Vom Fußball zum Squash

Kempf hatte in der Jugend zunächst beim FC Homburg Fußball gespielt. "Mein Vater hat dann gemeint, ich könne doch auch einmal Squash im Verein ausprobieren. So bin ich zum SRC Blieskastel-Homburg gekommen. Es hat mir dann dort so viel Spaß gemacht, dass ich vom Fußball zum Squash gewechselt bin", erinnert sich der 21-Jährige.

Vor vier Jahren wollte das Talent dann den nächsten Schritt gehen und wechselte zum damaligen Regionalligisten SRC Wiesental-St. Ingbert. "Dort wollte man junge Spieler für eine mittelfristige Bundesliga-Rückkehr aufbauen, und ich war von diesem Konzept angetan. Den Wechsel habe ich auch nie bereut. Wir haben hier eine klasse Kameradschaft und unternehmen auch privat viel zusammen. Und als junger Spieler in der 2. Liga antreten zu dürfen, ist natürlich super", meint der 1,92 Meter lange Squasher, der seine größte Stärke in der enormen Reichweite sieht. "Woran ich noch arbeiten muss, ist meine Ungeduld. Die Ballwechsel dauern in der 2. Liga viel länger als in der Regionalliga. Und ich will dann oft zu schnell den Punkt machen, wobei mir unnötige Fehler unterlaufen", sagt das Talent.