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KEB bietet Rundgang zur Geschichte in St. Ingbert an

Anmeldung bis 5. August : Als König und Reichskanzler St. Ingbert besuchten

KEB-Rundgang zum deutsch-französischen Krieg.

Anfang August 1870 wurde auch das deutsch-französische Grenzgebiet zwischen Saar und Pfalz Kriegsschauplatz. Aus diesem Anlass lädt die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) am Sonntag, 9. August, von 14 bis 16 Uhr zu dem erstmals angebotenen Themenrundgang „St. Ingbert, Lager der Preußischen Truppen – als König, Kanzler und Generäle sich zur Front begaben …“ ein. Die Leitung hat Klaus Friedrich.

In jenem August erlebte die an der strategisch wichtigen Kaiserstraße gelegene, seinerzeit bayerische Industriestadt St. Ingbert keine unmittelbaren Kampfhandlungen, wurde jedoch zur Durchmarschstation und schließlich auch zum Lazarettstandort. Am 9. August 1870 hielten sich hier zudem der preußische König Wilhelm I., Bundeskanzler Otto von Bismarck und General Helmuth von Moltke sowie Luitpold von Bayern dort auf und besuchten nach St. Ingbert verbrachte verwundete deutsche und französische Soldaten.

Auf den Tag genau 150 Jahre später ist nun Gelegenheit, bei einem Themenspaziergang mehr über den Deutsch-Französischen Krieg und seine Spuren an der bayerisch-preußischen Grenze zu erfahren. Der vom vormaligen Stadtarchivar Dieter Wirth und Klaus Friedrich konzipierte Rundgang führt zu ausgewählten Originalschauplätzen und vermittelt dabei Hintergründe, aber auch Folgen eines noch lange über 1870/71 nachwirkenden Konflikts.

Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Alten Bahnhof (Neue Bahnhofstraße 2, „La Trattoria del Postillione“) in St. Ingbert. Die Kosten belaufen sich auf 6,50 Euro pro Person.

Da die Teilnehmerzahl aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen zur Corona-Pandemie begrenzt werden muss, ist eine vorherige Anmeldung unter Angabe der erforderlichen Kontaktdaten unter Telefon (0 68 94) 9 63 05 16 oder per E-Mail an kebsaarpfalz@aol.com bis spätestens Mittwoch, 5. August, erforderlich.