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Kaufland spendet für Kinderschutzbund St. Ingbert

Spende für Kinderschutzbund : Gemeinsamer Einsatz für Kinder

Kaufland spendet nach ehrenamtlichem Hilfseinsatz beim Kürbisfest auf dem Hitscherhof 1200 Euro an den Kinderschutzbund.

Jedes Jahr im Herbst findet es statt: Das Kürbisfest auf dem Hitscherhof bei Maßweiler. Das Hoffest im September hatte einiges zu bieten: Die Kürbisausstellung, den Landmarkt mit regionalen Herstellern und Händlern und einen Kreativmarkt mit unterschiedlichsten Hobbykünstlern. Dazu kam ein großes Angebot an kulinarischer Vielfalt. Kürbissuppe, Kürbiskernbratwurst, Brot mit Kürbiskernschmalz, Kürbiskuchen, Maispfannkuchen, Flammkuchen und vieles mehr. Die Besonderheit in diesem Jahr: bei der Vorbereitung, dem Anrichten und Kochen der Leckereien, kamen helfende Hände aus St. Ingbert zum Einsatz. Die Truppe freiwilliger Helfer aus den Reihen der Kauflandmitarbeiter verbrachte das Wochenende vom 22. und 23. September in vollem Einsatz für die Festbesucher. Sechs Auszubildende und sechs Angestellte gehörten zur Mannschaft, die von Veranstalter Daniel Fischer eine ordentliche Entlohnung erhielten. Das Geld, so beschloss Kaufland, solle aber nicht einfach unter den Teilnehmern aufgeteilt werden. „Wir spenden die Summe dem Kinderschutzbund“, erklärte die stellvertretende Hausleiterin Michelle Scarpallo, die die Zusammenarbeit mit dem Hitschlerhof organisiert hat. In den vergangenen Jahren hat sie dort privat geholfen. In diesem Jahr nahm sie interessierte Kollegen mit. Das Projekt soll in den kommenden Jahren weitergeführt werden. Leer gingen die Helfer aus St. Ingbert nicht aus: Sie bekamen die zusätzlichen Stunden ganz normal von Kaufland bezahlt. Den Scheck über die 1200 Euro vom Veranstalter überreichten die Mitarbeiter am Montagmorgen in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Hans Wagner an den Kinderschutzbund.

Der Verwendungszweck ist schon bekannt: Mit Hilfe der Summe werden die 20 Kinderschulboxen für die Gemeinschaftsschule in Rohrbach gepackt. Was hinter dem Projekt steckt, erklärte die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Ute Strullmeier: „Wir packen für jede Schulklasse eine Box mit Gebrauchsmaterialien wie Hefte, Blöcke, Spitzer und Stifte, die bei Bedarf von den Lehrern an die Schüler ausgegeben werden können.“ Eine notwendige Hilfe, wie auch Oberbürgermeister Hans Wagner weiß. Vielen Familien reiche das Geld, das sie vom Staat für diesen Zweck erhalten, nicht aus. „100 Euro sind es im Jahr“, berichtete Strullmeier. „70 zum Schuljahresanfang und noch mal 30 nach dem ersten Halbjahr.“ Wer die Preise für Schulmaterial kennt, der weiß: das reicht nicht immer aus. Also unterstützt der Kinderschutzbund die Schulen mit je einer Box pro Klasse. Das entlastet nicht nur Eltern und Schüler, sondern auch die Lehrer, die nicht selten in solchen Fällen aus eigener Tasche nachhelfen.

Wagner ist vom Einsatz des Schecks begeistert: „Kinderarmut ist ein steigendes Problem und viele sind auf solche Einsätze angewiesen. Es ist gut, dass Ehrenamtler und Engagierte Zeit und Geld privat investieren, um so etwas möglich zu machen.“ Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit des Hofes, der Mitarbeiter von Kaufland und dem Kinderschutzbund ist der Löwenanteil für die Kinderschulboxen bereits geschafft.