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"Katastrophe": Hassels Trainer ist mit der Hinrunde unzufrieden

"Katastrophe": Hassels Trainer ist mit der Hinrunde unzufrieden

Hassel. Hinter den Spielern der SG Hassel aus der Fußball-Bezirksliga Homburg liegt eine äußerst durchwachsene Vorrunde. Vor der Saison hatte Trainer Martin Fiannaca noch darauf gehofft, im oberen Tabellendrittel mitspielen zu können, doch derzeit liegt seine Mannschaft mit lediglich 17 Zählern auf Rang 13. Der erste Abstiegsplatz 14 ist damit lediglich zwei Punkte entfernt

Hassel. Hinter den Spielern der SG Hassel aus der Fußball-Bezirksliga Homburg liegt eine äußerst durchwachsene Vorrunde. Vor der Saison hatte Trainer Martin Fiannaca noch darauf gehofft, im oberen Tabellendrittel mitspielen zu können, doch derzeit liegt seine Mannschaft mit lediglich 17 Zählern auf Rang 13. Der erste Abstiegsplatz 14 ist damit lediglich zwei Punkte entfernt. Dagegen hat die Zweite bislang vollauf überzeugt und führt die Tabelle der Kreisliga B Homburg an.

Im Zusammenhang mit dem bislang mäßigen Abschneiden der ersten Mannschaft spricht Fiannaca von einer "Katastrophe". So hätte er nach der Sommerpause den Aktivenkader mit vielen Spielern aus der A-Jugend weiterhin verjüngt. "Die ersten drei Wochen der Sommervorbereitung waren dann auch noch okay. Doch dann ging es mit unseren Personalproblemen los und ich musste immer wieder aus verschiedenen Gründen viele Spieler ersetzen. Auch die Trainingsbeteiligung ging dann leider zurück, außerdem hatten einige Spieler Einstellungsprobleme. Und einigen Jungs aus der A-Jugend war scheinbar die Doppelbelastung zu hoch, und sie sind dann weggeblieben", sagt der Trainer und ist mit der Hinserie alles andere als zufrieden.

In der Winterpause gab es in Hassel keinerlei personelle Veränderungen. Die Verletzten haben mittlerweile ihre Blessuren auskuriert, so dass der Trainer in der Rückserie wieder den Konkurrenzdruck verschärfen kann. "So, wie die Vorrunde verlaufen ist, kann unser Ziel nur der Klassenverbleib sein", meint Fiannaca. Er will in den nächsten Wochen erst einmal sehen, mit welchem Elan die Spieler bei der Sache sind und sich dann im April oder Mai hinsichtlich einer eventuellen Vertragsverlängerung entscheiden.

Die Wintervorbereitung fällt in Hassel etwas kürzer als bei vielen anderen Vereinen aus. So startet erst am Freitag, 25. Januar, wieder das Training. "Dies habe ich bewusst so gemacht. Einerseits war es wichtig, in der Winterpause wieder einmal die Köpfe freizubekommen. Und andererseits wird die kurze Vorbereitung sehr intensiv", sagt der Trainer. Testspiele bestreitet seine Mannschaft zu Hause gegen den Landesligisten SV St. Ingbert (Samstag, 9. Februar, 14 Uhr) und beim SV Gersweiler (Samstag, 16. Februar, 13.30 Uhr). sho

Foto: stefan holzhauser