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Kahlenbergfreunde: Kahlenbergfreunde sanieren das Pfadfinderheim

Kahlenbergfreunde : Kahlenbergfreunde sanieren das Pfadfinderheim

Die Rohrbacher Kahlenbergfreunde haben auf ihrer Mitgliederversammlung ihr Aufgabengebiet erweitert. Die geplante Anmietung des ehemaligen Pfadfinderheims „auf der Platte“ machte eine gänzlich neue Satzung erforderlich. In seinem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2016 informierte des Vorsitzende des Vereins Jörg Schuh über die inzwischen achtmal jährlich stattfindenden Veranstaltungen. Er hob das Brunnenfest am 25. Juni besonders hervor, bei dem der von den Kahlenbergfreunden neu sanierte Johannesbrunnen eingeweiht wurde.

Ortsvorsteher Roland Weber führte wegen der Mietung des ehemaligen Pfadfinderheims sehr komplexe aber trotzdem sehr konstruktive Verhandlungen mit der Stadtverwaltung und dem Vorbesitzer. Fachlich unterstützt wurde er dabei von seinem nicht verwandten Namensvetter, der ebenfalls auf den Namen Roland Weber hört. Am 7. September wurde der Mietvertrag von der Mittelstadt St. Ingbert und den Rohrbacher Kahlenbergfreunden unterzeichnet. Dieser sieht vor, dass die Kahlenbergfreunde anderen Vereinen, Jugendorganisationen und Kindergärten der Stadt St. Ingbert das ehemalige Pfadfinderheim für Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stellt.

Mit der dringend erforderlichen Sanierung des Pfadfinderheims haben Stadt und Verein inzwischen begonnen. Ortsvorsteher Roland Weber und Michael Latz sind für jede Unterstützung aus der Bevölkerung dankbar, Tel. (0 68 94) 58 04 96. Die gänzlich neu aufgestellte Vereinssatzung wurde auf der Versammlung einstimmig angenommen. Der Verein soll zukünftig die Heimatpflege & Heimatkunde, Jugendhilfe sowie Kunst & Kultur fördern.

Vorsitzender Jörg Schuh bedankte sich bei den Mitgliedern für den „unglaublichen Einsatz“ der vergangenen zwölf Jahre, in denen die Kahlenbergfreunde Rohrbach mitgeprägt und weiterentwickelt hätten. Die neue Vereinssatzung und das ehemalige Pfadfinderheim stellten neue Herausforderungen dar, denen der Verein allerdings gewachsen sei.