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Jusos St. Ingbert wollen sozialen Wohnungsbau vorantreiben

Statt Pfandringen : Jusos St. Ingbert fordern mehr Sozialen Wohnungsbau

Mit Pfandringen setze die Junge Union falsche Schwerpunkte bei der Armutsbekämpfung. Den Ursachen könne man nur mit sozialem Wohnungsbau beikommen.

Die Jusos St. Ingbert setzen sich für mehr Sozialen Wohnungsbau ein. Nach Mitteilung des SPD-Nachwuchses sei das eine „wichtige Stellschraube“, um Armut zu bekämpfen. „Leider ist das auch ein blinder Fleck der Mehrheitskoalition. Denn Sozialer Wohnungsbau findet in St. Ingbert nicht statt. Selbst der saarländische Innenminister bemängelt, dass Kommunen wie St. Ingbert zu wenige Mittel abrufen. Daher fordern wir Jusos, dass bei künftigen Bauprojekten ein Teil der Wohnungen auch als Sozialwohnung­en ausgewiesen werden soll“, sagt die Juso-Vorsitzende Anna-Lena Hollinger.

Die von der Jung­en Union (JU) geforderten Pfandringe (wir berichteten) sind nach Ansicht der Jusos kein geeignetes Mittel, um Armut zu lindern. Aus ökologischen Gründen seien diese zwar zu begrüßen. Der CDU-Nachwuchs setze mit seiner Forderung nach Pfandringen aber „falsche Schwerpunkte bei der Armutsbekämpfung“.