Lesezeit : Malerin Julia Johannsen liest

Die Künstlerin widmet sich dem Buch „Begegnungen und Abschiede“ von John Berger.

Im Rahmen der Homburger Lesezeit liest Julia Johannsen in der Reihe „Vip‘s lesen vor“ am Dienstag, 12. März, um 19 Uhr im Bistro 1680 am Marktplatz aus dem Buch „Begegnungen und Abschiede“ von John Berger.

Schon mit 18 hat die Homburger Künstlerin und Galeristin Julia Johannsen in der von ihr gegründeten Künstlergruppe „KunterBund“ ihre Malerei gemeinsam mit jungen Fotografen, Grafikern und Malern präsentiert. Neben zahlreichen Einzel-und Gemeinschaftsausstellungen darunter in Berlin, Metz und Nantes initiierte sie mit dem Ausstellungs-Format „Generationending“ im Saarbrücker U2-Raum einen kreativen Dialog zwischen Bildenden Künstlern aller Altersgruppen. Seit Sommer 2017 zeigt sie in ihrer Galerie „Julia Johannsen.de“ in Homburg ihre von der Farbe Blau geprägten eigenen Werke und Arbeiten von Fotografen und Malern aus ganz Deutschland. Zur Konzeption ihrer Ausstellungs-Projekte gehört für sie immer auch die Begegnung von Kunst, Musik und Text.

Für die Lesezeit hat sie sich den Essayband „Begegnungen und Abschiede – über Bilder und Menschen“ von John Berger ausgesucht. Der Brite war ein Grenzgänger zwischen den Künsten: Studierter Zeichenlehrer und erfolgreicher Maler, Kunstkritiker, Drehbuchautor und preisgekrönter Schriftsteller. Berger lebte viele Jahre in einem Bergdorf in der Haute Savoie. „In einer Zeit der Schnelllebigkeit steht Berger für mich für die Entdeckung eines Moments der Langsamkeit“, erklärt Johannsen. Seine Texte schulen die Sensibilität für Phänomene wie Furcht oder Angst. Sie versetzen den Leser in eine rätselhafte Zeitlosigkeit zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Der Eintritt ist frei.

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