Jugendverkehrsschule rüstet auf

Rohrbach. Am Dienstag war in der Jugendverkehrsschule in Rohrbach die Freude groß. Denn sowohl Verkehrssicherheitsberater Rainer Roth als auch die Kindergartenkinder aus der Detzelstraße freuten sich über die vielen neuen Fortbewegungsmittel, die die Verkehrswacht mit Hilfe von Spenden anschaffen konnte

Rohrbach. Am Dienstag war in der Jugendverkehrsschule in Rohrbach die Freude groß. Denn sowohl Verkehrssicherheitsberater Rainer Roth als auch die Kindergartenkinder aus der Detzelstraße freuten sich über die vielen neuen Fortbewegungsmittel, die die Verkehrswacht mit Hilfe von Spenden anschaffen konnte. Allein aus dem städtischen Haushalt wurden 3000 Euro in die Hand genommen, um zur Ergänzung des Fahrradbestandes 15 neue, signalgrüne Räder anzuschaffen, davon zehn mit 26 Zoll und fünf mit 20 Zoll. "Wir wollen das Angebot der Verkehrsschule erweitern und auch die weiterführenden Schulen mit ins Boot holen. Denn gerade bei Schülern der fünften und sechsten Klassen verzeichnen wir steigende Unfallzahlen in der Statistik. Und da wollen wir gegenwirken", so Polizeikommissar Roth. Und größere Kinder brauchen eben auch größere Fahrräder. Mit 8000 Euro finanzierte die St. Ingberter Verkehrswacht außerdem zehn Kettcars, jeweils fünf Laufräder und Roller, ein E-Bike und einen Satz Slalomstangen. Sogar an 30 Regenponchos und Handschuhe wurde gedacht. Außerdem wurden aktuelle Medien wie DVD-Player, Flachbildschirm und Digitalkamera angeschafft, um die Kinder auf ihrem Parcours zu filmen und danach mit ihnen über Fehler zu sprechen. "Nun kann man die Kinder hier noch besser auf die Gefahren im Straßenverkehr vorbereiten", freute sich auch OB Hans Wagner, nachdem er eine Runde mit dem E-Bike gedreht hatte, "das hier ist eine tolle Einrichtung und vom neuen Angebot können die Kinder nur profitieren." Das sei eine Grundausstattung, wie man sie braucht, aber nicht überall findet, ergänzte Roth. Die Bedingungen, die man in Rohrbach hat, seien beispielhaft im Saarland. con