Jugendheim wird provisorisch für Schule genutzt

Jugendheim wird provisorisch für Schule genutzt

Nach den Sommerferien soll die Freiwillige Ganztagsschule (FGTS) der Albert-Weisgerber-Schule das ehemalige Jugendheim von St. Pirmin aus Platzmangel nutzen. Die Stadt möchte das Gebäude, das sich im Besitz der Kirche befindet, für die Unterbringung der Ganztagsschule kaufen und den benachbarten, nicht betriebenen Kindergarten abreißen. Auf diesem Kirchengrundstück will die Stadt ein neues Spielgelände bauen. Wie diese Maßnahmen bezahlt werden sollen, sei derzeit aber noch nicht geklärt. Im Ausschuss für Baumanagement machte die Stadtverwaltung aber deutlich, dass es in wenigen Monaten eine provisorische Lösung für die FGTS geben wird. Die Stadt habe bereits überprüft, dass eine temporäre Nutzung des ehemaligen Jugendheims für den schulischen Zweck möglich sei.

Auf ein Jahr befristet könne die FGTS das Gebäude benutzen. Durch eine provisorische Umbaumaßnahme werde sichergestellt, dass die Räumlichkeiten mit Beginn des kommenden Schuljahres für die FGTS zur Verfügung stünden. Im vergangenen Jahr hatte sich der Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales in einer Sitzung Ende April mit den Schulraumplanungen der Grundschulen beschäftigt. Aus der Vorlage des Kulturausschusses ging bereits damals hervor, dass insbesondere an der St. Ingberter Albert-Weisgerber-Schule Platzmangel herrsche.