Jünger, besser und größer

Mit dem neuen Trainer Mark Herzog startet der FC Viktoria St. Ingbert in die Vorbereitung auf die Landesliga. Der Kader soll größer und besser werden. In der vergangenen Saison war es bis zum Winter nicht gut gelaufen, ehe mit Stefan König Besserung kam.

Die Fußballer des Landesligisten FC Viktoria St. Ingbert sind derzeit damit beschäftigt, den Kader für die nächste Runde qualitativ und quantitativ zu verstärken. Als neuer Trainer des Abschluss-Zwölften der vergangenen Saison wurde Mark Herzog vom Bezirksligisten FC Palatia Limbach II verpflichtet. Als Neuzugänge stehen bereits Adrian Grootegoet (SC Ludwigsthal), Jonas Kalmes (JFG St. Ingbert), Daniel Jung (A-Jugend SV Elversberg ) sowie Domenico Trapani vom FC Neuweiler fest. Er hatte bereits in der Jugend bei der Viktoria gespielt. Weitere Neue sollen kommen.

Den Verein verlassen haben Schlussmann Dominik Recktenwald (SV Merchweiler), Florian Nill (SV Heckendalheim), Giorgio Jolly (DJK Bildstock) sowie Marco Curto (SV Hellas Bildstock).

Fußball-Abteilungsleiter Markus Andres sagt: "Wir sind derzeit bestrebt, den Kader zu verjüngen und wieder nach und nach bessere Platzierungen zu erreichen. Natürlich sind wir uns darüber bewusst, dass dies nicht von heute auf morgen geht, sondern einen ruhigen Aufbau erfordert."

Viererkette soll eingeführt werden

Der Vorsitzende Alexander Jene ergänzt: "Unter der Regie von Mark Herzog wollen wir eine Vierer-Abwehrkette einführen, attraktiven Fußball spielen und möglichst frühzeitig den Klassenerhalt schaffen."

In der abgelaufenen Runde wurde das Viktoria-Team bis zur Winterpause von Markus Scherer trainiert. Im Winter trennten sich dann der Vorstand und Scherer in beiderseitigem Einvernehmen. "Mit der Vorrunde konnten wir natürlich nicht zufrieden sein und waren zu diesem Zeitpunkt noch stark abstiegsgefährdet. Die Chemie zwischen Scherer und der Mannschaft hat einfach nicht gestimmt. Hinzu kam großes Verletzungspech und ein stark ausbaufähiger Trainingsbesuch", blickt Jene zurück.

Im Winter wurde dann Stefan König zum neuen Trainer bestimmt, unterstützt wurde er fortan von Sascha Oman und Markus Andres. "Nun war der Trainingsbesuch deutlich besser. Stefan hat einen guten Draht zur Mannschaft gehabt, und alle haben an einem Strang gezogen", meint Jene und ergänzt: "Natürlich hatten wir auch in einigen Situationen etwas Glück, aber das hat nur derjenige, der kämpft. Nach und nach ist das Selbstvertrauen zurückgekehrt. Und die Jungs haben überwiegend richtig guten Fußball gespielt."

Höhepunkt der Rückrunde war aus Sicht von Jene der 5:2-Heimsieg gegen Borussia Neunkirchen II. "Dabei haben die Zuschauer zwei richtig gute Mannschaften gesehen, wobei wir noch etwas besser waren. Sämtliche sieben Tore waren herrlich herausgespielt. Nach dem Schlusspfiff haben sich dann die Zuschauer von beiden Mannschaften mit lang anhaltendem Applaus verabschiedet. Das war schon eine schöne Situation", meint der Vereinschef und hofft kommende Runde auf ähnliche Szenen.