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Joshua Michaeli ist landesbester Azubi als technischer Systemplaner

Top-Azubi aus Rohrbach : Als Systemplaner auf Baustellen unterwegs

Das Planen von Sanitär- und Lüftungs-Anlagen bestimmt den Büroalltag von Joshua Michaeli aus Rohrbach. Ihr Überwachen führt ihn auch auf Baustellen.

Der 25-jährige Joshua Michaeli aus Rohrbach hat wegen seiner verkürzten Ausbildung nicht damit gerechnet, dass er landesbester Auszubildender zum technischen Systemplaner Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik wird. Gelungen ist es ihm trotzdem und darauf ist er stolz. Im Jahr 2017 fing Michaeli, nach dem Abbruch seines Bauingenieurwesen-Studiums, mit seiner Ausbildung bei dem Unternehmen Enerventis in Saarbrücken an.

Gesucht hat er nach etwas ähnlichem zu seinem Studium, doch an die Uni wollte er nicht mehr. Die meiste Zeit verbringt er jetzt in seinem Büro beim Planen von Lüftungs- oder Sanitäranlagen oder bei Besprechungen mit den Ingenieuren. Ab und zu muss er jedoch auch für die Bestandsaufnahme auf Baustellen fahren. Das bringt Abwechslung in den Job.

Damit, dass er Landesbester wird, hat der 25-Jährige nicht gerechnet, da er seine Ausbildung um ein Jahr von 3,5 auf 2,5 Jahre verkürzt hat. „Ich wollte meine Prüfung so gut wie möglich machen und ich habe viel gelernt, aber dass ich Landesbester werde habe ich nicht gedacht.“ Die Corona-Pandemie betraf seine Ausbildung und Prüfung dank seiner verkürzten Lehrzeit nicht. Er hatte Glück. „Wenn die Corona-Pandemie es zulässt, will ich nächstes Jahr im August in Trier meine Weiterbildung zum Techniker für Versorgungstechnik machen.“

Da spielt Corona jetzt doch eine Rolle, er hofft darauf, dass es klappt. Joshua Michaelis Ziel ist es, genau wie sein Ausbilder Irenäus Disko, irgendwann eine Position als Bauleiter zu haben. In seiner Freizeit engagiert sich Michaeli bei der Freiwilligen Feuerwehr in Rohrbach, wo er sogar Stadtausbildungsbeauftragter ist. Dort verbringt er neben seiner eigentlichen Arbeit die meiste Zeit. „Bei der freiwilligen Feuerwehr sind wir schon seit drei Generationen. Mein Vater und Opa haben das auch gemacht und meine Schwester engagiert sich jetzt auch schon ein paar Jahre bei der Feuerwehr. Es ist also schon so etwas wie Familientradition.“

Wenn der Rohrbacher nicht gerade auf der Arbeit oder bei der Feuerwehr ist, genießt er seine Zeit mit seiner Freundin und seinem Hund. „Ich gehe gerne Spazieren und versuche so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft zu verbringen.“