Jede Menge Lehrmittel für Myanmar

Viel Arbeit in den Ferien: Zwei Chemiesäle des Albertus-Magnus-Gymnasiums sind fertig saniert, an weiteren Sälen sind nur noch Schönheitskorrekturen zu machen.

. Sechs Wochen Ferien mit reichlich Schrauben, Bohren und Hämmern haben die Baustelle im zweiten Obergeschoss des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) ein gutes Stück vorangebracht. Die beiden Chemiesäle sind fertig, in ihnen wurde der Unterricht bereits aufgenommen. Zwei zurückgebaute Räume harren noch kleiner Schönheitskorrekturen und werden in wenigen Tagen ihre vorgesehenen Klassen beheimaten. Auch das Mobiliar für die beiden neuen Biologie-Säle kann in den nächsten Tagen eingebaut werden.

Ehe der Umbau überhaupt begonnen werden konnte, mussten die Biologie- und Chemie-Kollegen viele Gegenstände ausmustern und aufräumen, da alte Karten, Bausätze und Modelle durch neue Medien ersetzt werden. Wohin mit den alten Lehrmitteln? Teilweise wurden sie auf Flohmärkten zugunsten der Finanzierung des Umbaus verkauft. Den großen Rest übergab das AMG nun Wolfgang Müller-Wind, einem ehemaligen Schulleiter, der sich im Ruhestand mit seinem Förderverein Myanmar für eine Schule in Mandalay mit etwa 7000 Schülern und ebenso für die dortige Lehrerbildung einsetzt. Dutzende von Karten, Schautafeln und ähnlichen einfachen "Lowtech"-Lehrmitteln, die in St. Ingbert aussortiert wurden, werden in Myanmar vermutlich mehr nützen als hochtechnisierte Medien und noch Gutes bewirken können.