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Jede Menge lauter Jungs lassen den Q-Stall beben

Jede Menge lauter Jungs lassen den Q-Stall beben

Bliesdalheim. "Welcome to my new hometown", begrüßte John Andrews die Gäste im Bliesdalheimer Gaststätte Q-Stall, gab den Startschuss für ein besonderes Konzert. Zwischen Auftritten in Berlin und Dortmund machte der 41-jährige New Yorker Gitarrist und Sänger mit seiner seit 2011 bestehenden Gruppe Loudboy Station im Bliesgau

Bliesdalheim. "Welcome to my new hometown", begrüßte John Andrews die Gäste im Bliesdalheimer Gaststätte Q-Stall, gab den Startschuss für ein besonderes Konzert. Zwischen Auftritten in Berlin und Dortmund machte der 41-jährige New Yorker Gitarrist und Sänger mit seiner seit 2011 bestehenden Gruppe Loudboy Station im Bliesgau. Intime Stimmung und begeisternde Musik machten das Gastspiel zu einem besonderen Erlebnis. Als Dankeschön für die außergewöhnliche Treue zweier Fans aus unserer Region, der Bliesdalheimerin Stefanie Winkle und ihre Rohrbacher Freundin Silke Wirtz (wir berichteten), bot der US-Amerikaner, der als Studio- und Live-Musiker schon für viele Künstler tätig war, ein kostenloses Konzert an. Steffi Winkle könne eine Location für den Auftritt aussuchen. Jetzt löste er sein Versprechen ein. "Für mich war es ein einfach unvergesslicher Abend, der besser hätte nicht sein können und für den ich auch dem Team vom Q-Stall sehr herzlich danke", begeisterte sie sich nach dem letzten Akkord, nachdem sich spontan auch der erste Loudboy-Fanclub "Loudboy-Crew" gegründet hatte.Mit dabei auch die 29-jährige Pamela Hofmann aus Erlangen. "Ich bin seit 1995 Nena-Fan und seit zwei Jahren mit Steffi befreundet", meinte sie, die wie Monika Wolfram eigens für das Konzert ins Bliestal zu gekommen war. Die 40-jährige aus Castrop-Rauxel steht oft bei Nena-Konzerte in der ersten Reihe und sieht in der alternativen Musik von Loudboy keinen großen Unterschied zu Nena-Songs: "John singt englisch, Nena deutsch". Nachdem The Black Hat ebenfalls mit einem außergewöhnlichen Programm und in der Besetzung Benjamin Röder (Gesang), den Gitarristen Benjamin Kiepurning und Ingo Benner, Alexandra Peter (Bass) und Matze Brosette (Schlagzeug) mächtig eingeheizt hatten, legten die fünf Musikprofis, zu denen mit dem Drummer Philipp Palm, der Lebensgefährte Nenas, und Keyboarder Arne Augustin noch zwei weitere Mitglieder der Nena-Begleitband gehörten, los, rockten was das Zeug hielt.

Während des Abends präsentierte die Band, die Gitarrist Gabriel Holz und Bassist Jason Binnik komplettiert, Songmaterial ihres Debüt-Albums. So musizierte sich das Quintett durch sein eigenes Repertoire, zu dem auch die momentane Hitsingle "Hiding" gehört. "Es wird auf jeden Fall eine weitere Show geben, dass steht schon mal fest", kündigte Winkle an. ott