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Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehren in St. Ingbert

Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehren : Der Nachwuchs löschte aus 15 Rohren

Die Jugendwehren aus allen Löschbezirken St. Ingberts übten am Drahtwerk. Mit Abstand, Mund-Nasen-Schutz und ohne Öffentlichkeit.

Die Jahresabschlussübung ist einer der zentralen Punkte auf den Dienstplänen der Jugendfeuerwehren in St. Ingbert und seinen Stadtteilen. Jährlich im Herbst zeigen die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer ihr Wissen und Können, das sie im vergangenen Ausbildungsjahr erlernt haben. Natürlich spielte das Corona-Virus auch eine Rolle, aber man wollte die Herausforderung annehmen und die Übung mit über 50 jungen Brandschützern auch in diesem Jahr erfolgreich über die Bühne bringen. Die Übung fand in eigenen Übungsfeldern je Löschbezirk, mit Abstand und Mundschutz und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Am Übungstag rückten aus allen Löschbezirken die Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn zum Drahtwerk St. Ingbert aus. In der Übungslage erhielten die angehenden Feuerwehrleute die Information, dass eine Rauchentwicklung aus den Hallen wahrzunehmen ist. Das Feuer breitete sich unkontrolliert aus.

Nun galt es, die trainierten Abläufe gezielt abspulen zu lassen. Die Löschfahrzeuge wurden aufgestellt. Die Jugendlichen entnahmen Schläuche, setzten Verteiler, weitere Schläuche wurden als Reserve gelegt. Zum Schluss kuppelten die Trupps das Strahlrohr an und gaben den Befehl „Wasser marsch!“ Innerhalb weniger Minuten war Wasser am ersten Rohr. Die nächsten Löschbezirke rückten an. Weitere Trupps bauten eine Wasserversorgung auf. Die Drehleiter ging zur Brandbekämpfung in Stellung. Kommandos hallten über den Platz und die Pumpen der Löschfahrzeuge liefen auf Hochtouren. Mit insgesamt 15 Rohren dämmten die Jugendfeuerwehrleute das vermeintliche Feuer ein. „Ein voller Erfolg. Alles lief wie am Schnürchen. Für die Kinder und Jugendlichen ist die Jahresabschlussübung der Höhepunkt im Ausbildungsjahr. Hier sehen die Beteiligten, dass sich jede einzelne Übungsstunde lohnt und wir gemeinschaftlich viel ausrichten können, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt“ so Sascha Frisch, der stellvertretende Stadtjugendbeauftragte der Jugendfeuerwehr.

Auch die Übungsbeobachter, die Wehrführung und OB Ulli Meyer als Chef der Wehr, attestierten die guten Ausbildungsfortschritte. Zur Jahresabschlussübung gehört auch der gesellige Teil. Dieser entfiel in diesem Jahr aus, um die Gruppen nicht zu mischen. In jeder Gruppe fand der Abschluss in kleinem Rahmen statt.